Kategorie: Tagebuch

Neujahr

Ach komm, ein Glas Wein geht! Klar. Es ist ja auch schon fast acht. Nur für die Inspiration und den kreativen Geist. Natürlich nicht, weil ich süchtig bin. Ich doch nicht. Ist auch egal. Ich kann mir ja vornehmen, jeden Abend nur ein bis zwei Gläschen zu trinken. Was für ein fantastischer Vorsatz! Jetzt erst mal einschenken. Eben habe ich… Read more →

Silvester

Das Jahr ist zu Ende. Es rannte vor mir her, ich bin kaum hinterher gekommen. Man kann die Zukunft nicht einholen, sie bleibt immer vor einem. Und das Jetzt ist im nächsten Augenblick vorbei. Doch die Zukunft bleibt da hinten. Die Vergangenheit war … Man kann die Zeit nicht zurückdrehen und keine Sekunde wiederholt sich. Jede Sekunde ist neu. Jeder… Read more →

Der Tag war gut

Mittwoch, 21 Uhr Nichts mit Depression. Nichts mit Psychose. Heute war ein guter Tag. Ein „normaler“ Tag. Kein ganz glücklicher Tag, aber auch kein unglücklicher. So in der Mitte. Das reicht mir aber nicht. Ich will kein mittelmäßiges Leben, ich will ein erstklassiges. Geht natürlich nicht immer so wie man es sich wünscht, schon klar. Ich will ja auch nicht… Read more →

Was für ein herrlicher Morgen!

Ehrlich – ich fühle mich wie neu geboren. Gestern Abend kein Atosil genommen, nur zu den üblichen Medis eine halbe Zolpidem. (Schlaftablette) Um sieben Uhr aufgestanden, mit meinem Sohn gespielt, ihm etwas vorgelesen, und dann Walken gewesen. Jetzt ist es Viertel nach elf und ich bin fit, nichts von Depression, so wie die letzten Tage. Wundervoll, wenn die Stimmung heute… Read more →

Weihnachten

Heiligabend. Es ist elf Uhr am Abend. Wir sind wieder zu viert. Meine Frau, mein Sohn, ich und die Oma. Entspannung bei einem Gläschen Whisky. Ach, wie ruhig es jetzt ist im Haus. Und hier zu sitzen, am Schreibtisch, vor dem Laptop, meinem Freund, und über die Tasten zu streicheln … Manchmal wird gehackt, manchmal zart gestreichelt – so wie… Read more →

Freies Schreiben

In der DDR musste man aufpassen, was man schrieb. In der Türkei ist es heut nicht anders. In Russland, und auch in anderen kommunistischen Ländern, gibt es keine Meinungs- und Pressefreiheit. Man muss auf der Seite des Diktators stehen, sonst geht man in den Knast, wird gefoltert oder umgebracht. Aber auch hier in Deutschland darf man nicht schreiben, was man… Read more →

Kein Zwang

Es darf nicht zum Zwang werden, jeden Tag in diesen Blog schreiben zu wollen. Das schadet der Kreativität. Früher schrieb ich oft zwanghaft. Ich MUSSTE schreiben, sonst war der Tag hinüber. Ich hielt mich selbst kaum aus. Und wenn es vorkam (solche Zeiten gab es auch) und ich hatte eine Schreibblockade, sollte man mich besser ganz in Ruhe lassen. Über… Read more →

Donnerstagmorgen

Wie unkreativ ich mich heute morgen fühle. Ich muss um jeden Satz ringen, nichts fliegt mir zu. Abends, bei einem Glas Wein oder Whisky, ist die Inspiration einfach da, sie kommt wie aus dem Nichts. Der Morgen ist zum Arbeiten da, nicht zum Spaß haben. Na ja, schön ist es natürlich, wenn man morgens schon lachen kann. Aber wer kann… Read more →

Trinken statt Schreiben

Anstatt meine Abende mit dem Schreiben von Gedichten, Romanen oder Kurzgeschichten zu verbringen, trinke ich. Rauchen geht ja nicht. Nein, im Ernst, ich pack das mit dem Schreiben abends nicht. Meine Schreibzeit ist der Morgen. Hier im Blog ein paar Zeilen runterzuhauen bereitet mir keine Probleme, auch nicht nachts um eins. Aber um einen zusammenhängenden Roman zu schreiben, dafür muss… Read more →

Ich denke an meine Mutter

Es ist 0 Uhr 4, ich liege im Bett und schreibe diese Zeilen in mein Notizheft. Morgen übertrage ich sie in den Blog und mache sie öffentlich. Ich denke zu viel. Ich denke andauernd an meine Mutter, die im Krankenhaus liegt. Vor 3 Wochen Blinddarmdurchbruch – Not-OP. 5 Tage Krankenhaus, 10 Tage zu Hause. Wieder Krankenhaus – Not-OP – wieder… Read more →