Autor: Henning Taube

Ein Besuch in Dänemark

Ich sehe ein, dass ich keine Hilfe zu erwarten habe. Weder von Menschen, die Einfluss haben, noch von irgendwelchen Buchverlagen. Ehrlich gesagt ist mir die Energie abhanden gekommen. Ich finde es schade, dass ich niemals passende Kontakte aufbauen konnte. Ich bin schlicht gesagt zu krank gewesen. Zu verrückt. Zu durchgeknallt. Niemand wollte es mit mir riskieren. Niemand wollte sich verantwortlich… Read more →

Die Bipolarität

Die Bipolarität. Heute war ein guter Tag. Kein Vergleich zu dem gestrigen. Von Depression heute nichts zu spüren. Gerade sitze ich auf meiner Terrasse, genieße ein Glas Weißwein, rauche eine Zigarette und höre den Vögeln zu. Hinter mir summt eine Hummel. Sie nimmt Platz in einer leuchtenden Blüte. Ich atme. Ich lebe. Ich liebe. Ganz still ist es in mir.… Read more →

Depressiv bist du

Du bist depressiv. Seit einigen Tagen geht es dir beschissen. Du kannst dich nicht freuen. Jedenfalls nicht richtig. Kriegst zwar irgendwie ein Lachen hin, doch kommt es nicht aus den Tiefen deines Herzens. Du bist überfordert. Überfodert von der Arbeit, überfordert vom Leben. Ein Wunder, dass es dich zu deinem Schreibtisch zieht. Ein Wunder, dass es dir möglich ist, ein… Read more →

Traum und Tod

Ich weiß nicht, was ich schreiben könnte. Jetzt. Und jetzt, zwei Stunden später, geht es mir gut. Der Himmel strahlt blau. Die Sonne scheint. Ich fühle mich, wie immer, etwas beengt in meinem kleinen Zimmer. Zum Glück muss ich heute Nachmittag nicht arbeiten. Das bedeutet, dass ich mich auf meine Terrasse setzen kann, um zu schreiben. Und nun sitze ich… Read more →

Die Weite tut gut

Ich bin glücklich, dass ich jetzt doch noch dazu komme, ein paar Sätze zu schreiben. Es ist gleich Viertel vor zehn am Abend. Ich sitze auf meiner Terrasse. Trinke ein Gläschen Eierlikör. Rauche eine Zigarette. Paul Auster ist tot. Durch ihn habe ich begonnen, mich für Literatur zu interessieren. Damals, Anfang der Neuziger, marschierte ich bei Decius rein und habe… Read more →

Der neue Jesus

0 Uhr 43 – St. Pauli Es kommt darauf an, wo du in Hamburg wandelst. Ich hatte heute vollen Kontrast. Der Tag mit Jean ist wundervoll gewesen. Den Abend bzw. die Nacht verbringe ich allein. Na ja, nicht ganz, mit zwei Katzen in Jeans Wohnung auf Pauli. Zwei Minuten bis zur Großen Freiheit. Drei Minuten bis zur Reeperbahn. Durch die… Read more →

Ich poste trotzdem…

Guten Morgen! Ich fühle mich klar. Habe gut geschlafen und bin ausgeruht. Vielleicht gelingen mir ein paar Sätze, die mich heute Morgen um zwanzig nach sieben erfüllen. Gleich setze ich mich an den Roman. Es geht langsam aber stetig voran mit BLOCK. Ich glaube, ich schreibe schon seit fünf Jahren an diesem Ungetüm von Buch. Aber ich merke, dass ich… Read more →

Auf der Mittellinie

Das Leben als Schriftsteller ist nicht so leicht, wenn man glaubt, dass einem die Poesie flöten gegangen ist. Doch liegt sie bestimmt noch tief im Verborgenen. Vielleicht gelingen mir ja heute Abend ein paar Sätze. Es müssen gar keine poetischen Sätze sein. Auf jeden Fall komme ich mit meinem Roman BLOCK Stückchen für Stückchen weiter. 10 Seiten sind es nun… Read more →

BERLIN

Guten Morgen! Auf geht es nach Berlin. Ich freue mich sehr. Mindestens zweimal im Jahr brauche ich diese Wahnsinnsstadt. Klar, dass ich die Stadt liebe, in der ich zweieinhalb Jahren zu Hause gewesen bin. Es war damals eine harte Zeit – und gleichzeitig mit die schönste und aufregendste Zeit meines Lebens. Das Wetter spielt anscheinend mit. Wie schlimm ist es… Read more →

Vielen Dank!

Guten Morgen. Es ist 5 Uhr 10 und ich bin leider schon um vier Uhr aufgewacht. Jetzt sitze ich hier in meinem kleinen Zimmer und versuche mal wieder ein paar Zeilen hinzukrickeln. Nach wie vor fließen die Worte nicht so richtig. Das Schreiben ist für mich zu einer echten Herausforderung geworden. Vielleicht ist es aber auch normal, dass meine Fantasie… Read more →