Monat: August 2026

Ein Gott unter Göttern

Ich fühle mich klar und ausgeruht – heute Morgen um 03 Uhr 57. Und klar durchs Leben zu gehen ist gar nicht schlecht. Bin ich depressiv, bin ich nicht Gott. Bin ich depressiv, stelle ich das Leben infrage. Bin ich depressiv, leide ich an Minderwertigkeitskomplexen. Und bin ich depressiv, ergreift mich das Unglück, nicht vom Schreiben leben zu können. Bin… Read more →

Wo endet es?

Ich bin kurt davor, am Roman BLOCK weiterzuarbeiten. Kurz davor. Die Depression scheint von dannen zu sein. Wie weggeflogen ist sie nicht. Langsam, ganz langsam hat sie meine Seele verlassen. Wahrscheinlich noch nicht ganz, denn noch immer gibt es Minuten, in denen ich zu nichts in der Lage bin. Ich verkrieche mich, ziehe mir die Decke über den Kopf, will… Read more →

Freiheit und Liebe

Ich liebe sie, die Stille. Ich liebe es, früh am Morgen, wenn es dämmert, Zeilen zu schreiben. Und ich liebe es auf Worte zu warten, die sich aus magischer Kraft auf den Monitor setzen. Wenn ich schreibe, dann für mich. Wenn ich schreibe, dann für dich. Am liebsten schreibe ich für die ganze Welt. Der Tag wird kommen, an welchem… Read more →

Die unglaubliche Stille

Die unglaubliche Stille hier draußen um halb drei in der Nacht. Mir ist, als sei sogar der Wind in den Ferien. Unruhig wälzte ich mich im Bett hin und her. Ich denke, dass ich denken kann, ist ein Wunder. Es ist ein Wunder, dass ich meine Gedanken, wenn es denn meine sind, niederschreiben kann. Welche Gedanken sollten es sonst sein,… Read more →

Ein Stück Normalität

Es kann sein, dass das Schlimmste geschafft ist. Heute Morgen um halb fünf spüre ich nichts von der Depression, die mich in den letzten Wochen wie ein Schatten begleitet hat. Ein Stück Normalität ist zurückgekehrt. Natürlich – um halb acht kann es schon wieder ganz anders aussehen. Die Antriebslosigkeit kann unaufhaltsam sein. Von einer Sekunde zur anderen ist sie da.… Read more →

Die Lawine

Ich möchte dir sagen, wie sehr ich dich liebe. Auch wenn du es weißt – Welt. Ich möchte dir sagen, wie sehr ich dich liebe. Ich sage dir, dass ich dich liebe. Du hast mich bis hierher getragen. Ein paar Schritte bin ich selbst gegangen. Manchmal fühlte ich mich leicht wie eine Feder. Oder schwer wie ein Fels. Ich liege… Read more →

Raben krächzen. Tauben erzählen.

Dir fällt nichts ein? Das kenne ich. Mir gelingt das Schreiben am besten in der Stille. Und wenn ein Vogel zwitschert, schreib, dass er singt. Für dich. Und lass in Gottes Namen den Satz stehen. Fang den Augenblick ein, veredele ihn. Gold ist niemals so schön und rein und weich anzufassen, wie eine Blume. Der Blütenduft erinnert an Sonne, Regen… Read more →