Kategorie: Tagebuch

Gedankensprünge

Du tanzt auf dem Drahtseil. Ab und zu springst du nach oben. Du landest wieder auf dem Seil. Springst wieder hoch. Es ist gut, wenn du nicht fällst. Sondern weich auf den Füßen landest. Ganz stabil stehst du auf dem Boden. Fest verankert in der Erde. Am schönsten ist es, wenn du fliegst. Wie eine Taube. Wenn du gleitest, dich… Read more →

Ein Brief

Ich habe angefangen etwas Neues zu schreiben. Es geht mir ganz gut von der Hand. Und doch ist es nicht ganz unanstrengend. Es ist ein Brief – ein langer Brief. Mir schweben 100 Seiten vor. Es ist ein ganz wahrer, ein ganz authentischer Brief. Ein klarer, ein reiner – ein nicht immer leichter – Brief. Ich schreibe über meine Kindheit… Read more →

Alte Freunde

Ich bin heut Abend nachdenklich. Etwas melancholisch. In mich gekehrt. Ich denke an alte Freundschaften, an alte Freunde, die heute keine Freunde mehr sind. Alte Freunde, die zu mir – oder zu denen ich – den Kontakt abgebrochen habe. Im Leben ändert sich jeden Tag alles. Man selbst verändert sich jede Sekunde. Aus Fehlern lernt man. Sollte man jedenfalls annehmen.… Read more →

Die schönste Krankheit der Welt

Gerade eben habe ich mir den Dokumentarfilm „Die schönste Krankheit der Welt“ von Andreschka Großmann angesehen. Ein wundervoller Film, der aufzeigt, wie Leben mit einer bipolaren Störung möglich ist. Oder eben auch nicht. Ich bin nach wie vor sehr dankbar, dass ich jene Welten betreten durfte. Ich denke, bipolar zu sein, gehört zu den facettenreichsten Möglichkeiten, die dem Menschsein geschenkt… Read more →

Eine neue Idee

Der erste Teil des Drehbuchs aus meinen autobiografischen Schriften ist verfasst. Nun heißt es, zuerst einen Produzenten oder eine Produzentin zu finden, der oder die das Projekt in Angriff nehmen möchte. Wegen der schweren Zeiten wird es bestimmt nicht leicht aus dem Skript einen Film zu realisieren. Für mich heißt es jetzt zu überlegen, was ich als Nächstes schreibe. Ich… Read more →

Der erste Entwurf steht!

Der erste Entwurf des Drehbuchs „Nimm mich mit“ ist geschrieben. Jetzt heißt es, Absätze korrekt zu setzen, Szenen nummerieren usw. Zwei Agenturen habe ich angeschrieben und hoffe zumindest auf eine Antwort. In zwei Wochen dürfte das Drehbuch dann fertig sein. Ab morgen werde ich nebenbei für ein „Pauliprojekt“ einen Text verfassen, worauf ich mich schon freue. In zwei Wochen geht… Read more →

Die Wanduhr tickt wieder

Das erste Mariuskonzert in Berlin habe ich verfasst. Nun kommt das zweite, in Ostberlin. Ich denke, dass ich das Skript spätestens in drei Monaten abschicken werde. Es schneit. Der Schnee bleibt nicht liegen. Ich frage mich, wie ich gerade drauf bin. Die Stimmung passt auf jeden Fall zum Weiterschreiben. Ich bin ausgeglichen, meine Laune ist nicht schlecht. Ich fühle mich… Read more →

Vergeude nicht deine Zeit

Guten Morgen ihr Lieben! Mit dem Drehbuch geht es Szene für Szene stetig voran, die ersten 14 Seiten sind verfasst. Ich habe gerade das Marius-Konzert in Berlin aufgezeichnet, als ich ihm vier meiner Gedichte auf die Bühne werfe. Ein wenig flasht es mich, zurück in die Vergangenheit zu schauen. Dennoch fällt es mir nicht ganz leicht, mich in „den Film“,… Read more →

Frühling

Das Wetter ist herrlich. Die Frühlingsluft bringt die Klarheit mit. Wir keimen auf. Fangen an zu blühen. Zu erblühen. Die gute Laune kommt zurück. Die Wachheit. Die Wärme. Die Vögel ziehen aus dem Süden zu uns in den Norden und zwitschern ihre Lieder. Bald haben wir 20 Grad. Frühlingsgefühle erwachen. Morgens um sechs ist es hell. Bis zum späten Abend.… Read more →

Einmal Klapse, immer Klapse

Ich habe das Gefühl, wieder mehr und mehr zu mir zu kommen. Mehr zu sehen, mehr zu fühlen. Ich habe das Gefühl, wieder mehr wahrzunehmen. Zum Glück. Meine Fantasie war wie tot. In meinem Schädel ein einziges eintöniges Grau. In meinem Hirn Leere. F25 als Drehbuch umzuschreiben bedeutet eine Menge Arbeit, eine Menge Technik und Handwerk. Auch wenn das Buch… Read more →