Kategorie: Tagebuch

Hoffnung

Guten Abend! Ich nehme mir jetzt eine halbe Stunde Zeit. Hacke in die Tasten, was das Zeug hergibt. Es ist 23.00 Uhr. Ein interessantes Thema ist: Die Sucht nach Glück. Jahrzehnte lang bin ich süchtig nach Glück gewesen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich es noch immer. Es gibt Menschen, die sich für das kurze Glück eine Unmenge von Drogen… Read more →

Schreiber oder nichts

Jeden Tag sind es neue Gedanken. Springst hoch. Fällst tief. Die Mitte fehlt. Entweder Schreiber oder nichts. Ganz oder gar nicht. Alles oder nichts. Du kannst nichts anderes auf Dauer. Du schaffst nichts anderes. Du wirst krank. Wenn du nicht schreibst, wirst du schneller depressiv, als dir lieb ist. Also nimm dir die Zeit. Zeit, die du brauchst. Einmal Schriftsteller,… Read more →

Hilfe! Hilfe!

So lala. Es geht so. Nüchtern. Klar. Ohne Zigarette – seit 2 Wochen. Ohne Inspiration – weiterhin. Nach wie vor. Keine Poesie. Kein Buch. Nichtleser. Der Roman steht still – schon wieder. Wie viele Jahre noch? Leben? Auch die Gedanken stehen oft still. Ruhe. Stille. Kein Kick. Kicklos. Kiffen bringt nichts. Trinken bringt nichts. Koksen will ich nicht. Medis absetzen?… Read more →

Erst recht nach dem Tod

Du erwartest den Künstler. Du erwartest zu viel. Von dir selbst. Nimmst dich zu wichtig. Oder auch nicht. Kommst nicht klar. Chaos in deinem Kopf. Chaos in deinem Zimmer. Und würdest doch so gern. So gern. Ordnung halten. Alles durcheinander. Keine klare Linie. Chaos. Langeweile hattest du schon lange nicht mehr. Weißt dir zu helfen. Vorsicht vor der Depression. Schlange.… Read more →

So oder so

Hergezogen. Unauffällig. Bereiten sich vor. Dressieren ihre Kinder. Subtil. Radikalisieren sie. Bereit zum Töten. Nazieltern machen es nicht anders. Ganz in der Nähe. Du kannst sehen. Und du siehst sie. Durschaust ihr Spiel. Hast trotzdem keine Angst. Was soll schon passieren, außer dass du tot bist. Götter. Religionen. Geld. Politik. Es geht um Macht. Es gibt Menschen, die könnten einem… Read more →

Ende

Ganz klar. Gut drauf. Ausgeglichen. Nichts weißt du von mir. Und doch so viel. Nüchtern. Noch. Wer weiß. Zeit. Sie rennt. Atemlos – bis zum Tod. Klarheit. Eine Tugend. Spaß am Schreiben. Vor allem Spaß und Freude am Schreiben. Die Liebe zu meiner Tastatur. Die Liebe zum Monitor. Die Liebe zum Füller. Die Liebe zu alten Schreibmaschinen. Zum Papier. Zur… Read more →

Gute Laune

Mich nervt so vieles momentan an. Ich bin nervös. Trinke zu viel. Rauche noch mehr. Schreibe wie verrückt. Nichts ist noch wie gestern. Und nichts ist morgen noch wie heute. Gut so. Manchmal. Prost! Mir gehen so viele Menschen auf die Nerven. Nichts schaffe ich. Und doch so viel. Am liebsten bin ich derzeit für mich allein. Schreiben. Schreiben. Es… Read more →

Heiligendamm

Ein paar Sätze. Ein paar Zeilen. Der Himmel ist schwarz. Die Regentropfen prasseln aufs Dach. Das Gras glänzt. Ich rauche eine Zigarette. Trinke ein Glas Rotwein. Der vorletzte Tag meines Urlaubs an der Ostsee. Ich bin entspannt. Erholt. Ausgeruht. Ganz leer. Noch leerer als vor der Reise. Doch es hat sich etwas getan in meinem Kopf. Ein ganzes Stück freier… Read more →

Ein riesiges Geschenk

Guten Abend! Ja, es ist ein wundervoller Abend – auf meiner Terrasse – bei gut 25 Grad. Der Merlot mundet, die Zigarette kickt. Ich möchte gern etwas schreiben, allerdings weiß ich noch nicht, wo mich dieser Text hinführt. Ich bin sehr klar, sehr ausgeglichen. Es ist nicht ganz so leicht ohne meine gewohnte Fantasie auszukommen. Doch es geht mir, muss… Read more →

Das Schreiben ist mir fern

Vorbei das Schreiben. Vorbei die Kreativität. Keine Inspiration. Null. Nichts. Ich lebe im Hier und Jetzt. Ja, ein dünner Text gelingt mir noch hin und wieder – und das auch nur, wenn ich Dietmars schönem Gitarrenspiel lauschen darf. Ansonsten sind alle Traumwelten geschlossen. Ich kann nicht einmal mehr hineinschauen. Von Kindheit an manövrierte ich mich in abgefahrene Fantasiewelten – um… Read more →