Kategorie: Tagebuch

Wie gern hab ich mich selbst gepuscht!

Langweile im Hirn. Keine Idee für einen Text. Keine Energie, nach wie vor, ein Buch zu lesen. Null Motivation, für mich etwas zu tun. Funktioniere im Augenblick. Nicht einmal eine richtige Melancholie. Ein Hochgefühl sowieso nicht. Die Jack Daniel’s-Texte öden mich an. Fühle nichts mehr von dem. Gefühle sind aber zum Glück da, Gefühle der Liebe für meine Frau und… Read more →

Erfinde dich neu

Vielen Menschen fällt es nicht leicht während der Coronakrise ein aufregendes Leben zu leben. Die Menschen, die es gewohnt sind, Konzerte zu besuchen, Partys zu feiern, in Kneipen und Bars abzuhängen, in den Puff zu gehen und und und … sind in den Arsch gekniffen. Hinter den Mauern, hinter den Wänden der Abermillionen Wohnungen und Häuser, herrscht Unmut. Ehen gehen… Read more →

Vorsicht mit dem Wort

Ich glaube an Gott. Zumindest an eine Göttlichkeit. Ich glaube daran, dass man im Leben viel Glück oder viel Pech haben kann. Ich glaube, wir können unseren Weg beeinflussen. Deine Lebensgeschichte steht nirgends fest geschrieben. Wir können Entscheidungen treffen. Und doch glaube ich an das Schicksal. An scheinbar zufällige Begegnungen, die das ganze Leben umkrempeln. Ob sie dann wirklich zufällig… Read more →

Verrat bleibt Verrat

Du musst zu dir kommen. Was für ein schöner und vielsagender Satz. Du musst wissen, was du willst. Womit du zufrieden bist. Kaum etwas ist schlimmer als ein langweiliges Leben. Eintönigkeit verblödet. Das Leben muss aufregend sein, bleiben, werden. Lass dich nicht einsperren, lass dich nicht zum ewigen Sklaven machen. Sieh zu, dass du deine eigene Meinung vertreten kannst. Tritt… Read more →

Narzisst und Arschloch in einem

Die Ruhe. Die Stille. Das gedimmte Licht. Die Wanduhr tickt um kurz nach zehn am Abend. Das Pendel schwingt, immer ein ganz klein wenig zu schnell. Der Besuch ist weg, mein Sohn schläft seelenruhig im Ehebett. Der Prophet Wieso soll ich reden, wenn deine Seele die Welt bewegt? Nach dir will ich leben, du hast dein Wort in mein Herz… Read more →

Nicht zufrieden

Sie brennt schön, die Flamme der dicken roten Kerze. Ganz still ist es hier, heute Abend um Viertel vor elf. Ich bin etwas nervös, warum weiß ich nicht. Wie oft weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Mich nervt, dass ich auch nicht Sartre lesen kann, dass ich gar nichts lesen kann. Es reicht nur für ein paar Gutenachtgeschichten für… Read more →

Stümperhafter Poet

Wenn du dich zu etwas zwingst, wirst du kein makelloses Resultat erreichen. Also leg lieber eine Pause ein und warte auf den richtigen Moment. Eine Pause kann von ein paar Sekunden bis über viele Jahre hinweg andauern. Mit Abstand bzw. aus der Ferne etwas zu betrachten, verleiht dir eine ganz neue Wahrnehmung und bietet erfrischte Perspektiven. Deswegen ist es sinnvoll,… Read more →

Ich lebe für dich

Vier Grad plus. Die Schneeflocken tanzen nicht mehr, hier, am Deister. Nur noch ein paar wenige, die keinen Teppichboden mehr schaffen. Schade. Der Himmel hellgrau verhangen. Die Bäume blätterlos. Ich genieße die Stille. Ich genieße es, in meinem kleinen Zimmer am Schreibtisch zu sitzen und darauf zu warten, dass mir ein paar wenige Worte zuflattern. Ich habe Sartres Der Ekel… Read more →

Ein freundlicher Dienstag

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser! Habt ihr gut geschlafen? Es ist halb acht am Morgen. Die Dunkelheit schenkt mir das Licht, das aus dem Fenster von dem gegenüberliegenden Haus scheint. Das kühle Zimmer, das noch nach verbranntem Docht von gestern Nacht duftet. Heute Morgen Ludwig van Beethoven. Seine Zärtlichkeit berührt mich sofort. Der Tanz beginnt. Die Kerzenflamme flackert, leuchtet… Read more →