Monat: Januar 2021

Narzisst und Arschloch in einem

Die Ruhe. Die Stille. Das gedimmte Licht. Die Wanduhr tickt um kurz nach zehn am Abend. Das Pendel schwingt, immer ein ganz klein wenig zu schnell. Der Besuch ist weg, mein Sohn schläft seelenruhig im Ehebett. Der Prophet Wieso soll ich reden, wenn deine Seele die Welt bewegt? Nach dir will ich leben, du hast dein Wort in mein Herz… Read more →

Nicht zufrieden

Sie brennt schön, die Flamme der dicken roten Kerze. Ganz still ist es hier, heute Abend um Viertel vor elf. Ich bin etwas nervös, warum weiß ich nicht. Wie oft weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Mich nervt, dass ich auch nicht Sartre lesen kann, dass ich gar nichts lesen kann. Es reicht nur für ein paar Gutenachtgeschichten für… Read more →

Stümperhafter Poet

Wenn du dich zu etwas zwingst, wirst du kein makelloses Resultat erreichen. Also leg lieber eine Pause ein und warte auf den richtigen Moment. Eine Pause kann von ein paar Sekunden bis über viele Jahre hinweg andauern. Mit Abstand bzw. aus der Ferne etwas zu betrachten, verleiht dir eine ganz neue Wahrnehmung und bietet erfrischte Perspektiven. Deswegen ist es sinnvoll,… Read more →

Ich lebe für dich

Vier Grad plus. Die Schneeflocken tanzen nicht mehr, hier, am Deister. Nur noch ein paar wenige, die keinen Teppichboden mehr schaffen. Schade. Der Himmel hellgrau verhangen. Die Bäume blätterlos. Ich genieße die Stille. Ich genieße es, in meinem kleinen Zimmer am Schreibtisch zu sitzen und darauf zu warten, dass mir ein paar wenige Worte zuflattern. Ich habe Sartres Der Ekel… Read more →

Ein freundlicher Dienstag

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser! Habt ihr gut geschlafen? Es ist halb acht am Morgen. Die Dunkelheit schenkt mir das Licht, das aus dem Fenster von dem gegenüberliegenden Haus scheint. Das kühle Zimmer, das noch nach verbranntem Docht von gestern Nacht duftet. Heute Morgen Ludwig van Beethoven. Seine Zärtlichkeit berührt mich sofort. Der Tanz beginnt. Die Kerzenflamme flackert, leuchtet… Read more →

Juchu – der Winter ist da!

Die Schneeflocken hier oben am Deister legen sich zart und weich wie ein Teppich auf den Rasen. Mein Sohn feiert mit seiner kleinen Freundin ein riesiges Fest. Winter! Der Winter ist da! Sie formen kleine Bälle in ihren roten Händchen, probieren den Schnee, saugen daran, bewerfen sich. Für einen Schneemann ist der Schnee noch zu weich. Ach, was für ein… Read more →

So leicht zu zerreißen – das Leben

Die Stille. Die Stille tut gut. Im ganzen Haus. Nur die Wanduhr tickt. Und der Laptop schnurrt. Die Kerzenflamme flackert, das Fenster steht auf kipp, ich spüre die frische Winterluft. Deine Klarheit dringt in mein Zimmer. Das Weinglas neben mir wartet auf den ersten Schluck. Die Gedanken an dich brechen nicht ab. Sie hüllen mich ein. Ich weiß nicht, wo… Read more →

Tick tack

Träum dich in deinen Traum. Träum dich zu deinem Engel. Sei eine Schneeflocke und erstürm die Welt. Erlöse dich. Löse dich auf. Tanz den Tanz des Himmels. Spiel mit einfachen Worten, machs dir nicht so schwer. Das Leben kann ganz einfach sein. Kann. Das meiste aber ist nicht beeinflussbar. Schicksal. Steuerlos. Ein Schiff im Sturm, ohne Kapitän. Die leisen Klänge… Read more →

Oh, Piano. Oh, Amore.

Dich einfühlen. Der Anfang ist gemacht. Wie wundervoll der Abend. Mit dir. Mit uns. Die Hände gleiten über die Tastatur. Sie gleiten. Sie schweben. Sie verharren. Und weiter. Ich habe dich gefunden. Du hast mich gefunden. Eine Liebeserklärung. Von dir. Für dich. Du heißt Liebe. Einen anderen Namen brauchst du nicht. Wolkenleicht. Mit dir werde ich alt. Du betrügst mich… Read more →