Kategorie: Tagebuch

Wir brauchen die EFP!!! / BERLIN

Es ist gleich halb elf am Abend, im Haus ist es ruhig, der Laptop rauscht, die Wanduhr tickt, ich höre meinen Atem, ab und zu das Klackern der schwarzweißen Tasten, die ich betätige. Ich denke nach, ich weiß nicht, wo diese Zeilen mich hinführen, wie der Text weitergeht, schon gar nicht, wie er endet. Ihr wisst, ich mag Blabla-Bücher, auch… Read more →

Bettler / Alter Freund / Neuer Roman

Der Typ sah nicht nach Geld aus, wirklich nicht, zerschlissene Jeans, langes Haar zum Zopf gebunden, ziemlich schlank, bestimmt Raucher, abgetragene Turnschuhe … Er legte dem Bettler ein paar Münzen in den Becher und schlenderte weiter, einfach so, als sei nichts gewesen. Aber jede Wette, in dem Augenblick des Gebens hat er sich gut gefühlt, und das zu recht. Jaja,… Read more →

Schreibfieber

Ja, heute war ich im totalen Schreibfieber, wirklich seit sehr, sehr langer Zeit mal wieder. Die Zeit rennt, Stunden werden zu Minuten und Minuten zu Sekunden, ich bin nur noch Text, nur noch die Geschichte. Alles um mich herum löst sich auf. So ein Zustand ist wundervoll, schlaucht aber auch sehr. Ich hoffe, in den nächsten Tagen geht es genauso… Read more →

Scheißmöchtegernalkoholiker

Heute war wirklich ein guter Tag im Gegensatz zu den letzten. Ich habe nämlich mittags schon drei Becks und zwei Ouzus getrunken. Da kann man richtig schön in den Nachmittag starten, genussvoll Torte verzehren und den Abend mit Oliven und Käse ausklingen lassen. Was sagt uns das? Kein Bier vor vier wird völlig überbewertet, vor allem sonntags. Ehrlich, man nimmt… Read more →

Funktionieren / Paul Auster

Es ist halb elf, Freitagabend. Die Zeit rennt unaufhörlich, bis zum letzten Atemzug, für dich, die Zeit rennt weiter. Trotzdem. Du bist nicht der Mittelpunkt, fühlst dich aber so. Alles dreht sich um dich, doch die Zeit dreht sich mit dir. Kein Entkommen, das steht fest. Der Zeiger steht wenn er steht wenn er steht, zieh das Urwerk auf und… Read more →

Alles hat seine Zeit

27.4.17 Ein wenig deprimiert zu sein, heißt nicht, depressiv zu sein und sich in den Tod stürzen zu wollen. Antriebslos, die Stimmung unten, man möchte sich verkriechen und nicht sprechen, vorübergehend, hofft man, kann aber kaum dran glauben, hofft trotzdem auf morgen, auf einen heiteren Tag. Doch die meisten von uns müssen funktionieren, ihren Verpflichtungen und Aufgaben nachkommen, es hilft… Read more →

Weniger ist mehr

Ich komme mit „Im Wahn der Zeichen“ ausgezeichnet voran. Jedenfalls für meine Verhältnisse. Aus 62 Buchseiten habe ich nun 24 DIN ‚A 4 Seiten gemacht, weiter so. Ich gehe sparsam mit Worten um, halte mich kaum noch mit Details auf, gebe mir Mühe, mich so kurz wie möglich zu halten und mich doch kreativ genug zu entfalten. Vielleicht schaffe ich… Read more →

Welttag des Buches

Heute ist der Tag des Buches. Und ich bin zwei Wochen nicht zum Schreiben gekommen, heute auch nicht. Aber dafür komme ich so gut wie jeden Abend zum Lesen, auch wenn es oft nur eine Viertel Stunde ist, weil mir die Augen zufallen. Immer liegt ein Buch auf meinem Nachtisch, manchmal auch zwei oder drei, und mein Tagebuch, wo ich… Read more →

JACK DANIEL’S

Alles nimmt wieder die normale Form an, alles wird wieder zu Staub, alles ist aus Staub entstanden. Zum Ursprung zurück. Wie lange noch? Strom, Öl. Strom und Öl. Öl und Strom. Zwei Drogen, die uns abhängig gemacht haben, ohne die nichts mehr geht. Zum Ursprung zurück. Tiere überleben, zumindest Ratten und Ungeziefer. Hier und da. Was ist Poesie? Das hier… Read more →

Arme Kinder

Es ist gleich 23 Uhr, im Haus ist es jetzt still. Alles schläft, mein Besuch verweilt im Gästezimmer und liest. Der Tee zieht neben mir vor sich hin und wartet darauf, genossen zu werden. — Was soll ich sagen? Vor kurzem wurde ein Kinderpornoring zerschlagen, das jüngste Kind war ein halbes Jahr alt, das älteste acht. Für so viele Menschen… Read more →