Kategorie: Tagebuch

Betrunken

Vielleicht sollte man nicht betrunken in einem Blog etwas von sich preisgeben. Vielleicht. Aber ich bin jetzt nun mal betrunken – Rotwein. Ich kann da nichts für. Ich genieße den Rausch. Den Geschmack des Zigarrenrauchs im Mund. Küssen würde meine Frau mich jetzt nicht. Und meinem Sohn wollte ich jetzt auch nicht unbedingt eine Geschichte vorlesen. Ich sitze hier in… Read more →

Kraftlos

Das Los eines psychisch Erkrankten: Nebenwirkungen der Medikamente (wenn man denn welche nimmt). Besser ist es – jedenfalls bei mir. Mir fehlt Energie. Bin erschöpft und müde. Erschöpft und müde nach der ersten Woche mit Uroma. Kraftlos. Uroma ist die Oma meiner Frau und die Uroma meines 4-jährigen Sohnes. Sie lebt jetzt bei uns. Das Leben mit ihr muss sich… Read more →

Wie schwach

Wie schwach – wenn ich jetzt „weg“ lese. Nicht alles. Aber einiges. Ich habe das Gefühl, so langsam raffe ich, worauf es beim Schreiben ankommt. Wie schlau die Journalisten von der ZEIT sind, wie intelligent sie recherchieren und dann die Seite mit Inhalt füllen. Beneidenswert. Wie intellektuell viele von ihnen sind. Wie wundervoll sie sich ausdrücken können. Allein das Studium… Read more →

Durchatmen

Die Rocky Patel heute morgen in der Raucherlounge war vorzüglich. Dazu eine Tasse Kaffee und ein Glas Wasser. Mein Manuskript auf dem Schoß und den Stift zwischen den Fingern. Was für ein herrlicher Morgen! Ich bin von Geburt an Raucher – falsch – schon im Bauch meiner Mutter war ich einer. Mein Vater, Kettenraucher, drei Schachteln am Tag, und zwar… Read more →

Zigarren- und Whiskylounge

Die freundliche Zigarrenverkäuferin meines Vertrauens hat hinter ihrem Ladengeschäft eine Raucher- und Whiskylounge eingerichtet. Dort ist es mir ab sofort erlaubt, täglich zu arbeiten, zu lesen, zu rauchen und zu nippen. Am Kaffee, am Whisky … Und genau in dieser rauchigen Atmosphäre werde ich „weg“, die kleine Trilogie, zu Ende bringen. Schon morgen um zehn werde ich dort im Ledersessel… Read more →

Schriftsteller???

Schriftsteller … Nur, weil man jeden Tag schreibt? Nur, weil ein paar Leute den Mist lesen, den man verzapft? James Joyce, John Steinbeck, Bukowski … Die Toten sind Schriftsteller gewesen. Wirkliche Schriftsteller. Heutzutage sind wir Abklatsch. Kopierer. Längst ist alles gedacht – oder? Goethe meinte es jedenfalls. Novalis sagte, jeder Mensch sei sein eigenes Unternehmen. So sei es. Dann sollte… Read more →

„weg“

„weg“ – die kleine Trilogie, wird besser und besser. Am Text wird jeden Tag gefeilt, derzeit mit Nassschleifpapier. Darauf kommt die Politur zum Einsatz. Klar, sie vermattet irgendwann, dann wird nachpoliert. Worte werden gestrichen, Sätze geändert – doch der Sinn bleibt bestehen. So wie sich ein Schriftstück bessert, bessert sich auch die Seele. Von Leben zu Leben, bis zur Perfektion.… Read more →

Schreibpause

Bis Januar, so habe ich es mir vorgenommen, schreibe ich nicht an meinem Roman. Habe ich das schon geschrieben? Bestimmt. Es gibt andere Dinge zu erledigen. Dinge, die mich nicht befriedigen, Dinge, die erledigt werden MÜSSEN. Man kommt oft nicht drum herum. Ich spreche nicht nur von mir. Zum Beispiel … Ich will Sie nicht damit belasten. Sie wissen, was… Read more →

Melancholie

Ist sie weiblich? Männlich? Ich weiß nicht. Auf jeden Fall ist sie näher, wenn ich Wein trinke. Manchmal. Sie ist da, in mir, ich bin mit ihr befreundet. Sie frisst mich nicht auf. Sie beherrscht mich aber manchmal ein bisschen. Ich mag sie eigentlich ganz gern. Sie ist tausendmal angenehmer als die Depression. Die macht einen fertig. Man ist zu… Read more →

Veränderung

Hallo liebe Leute! Das Wetter passt sich manchmal der Stimmung des Menschen an – oder umgekehrt? Wäre wohl realistischer. Für den Normalo! Für den Maniker nicht – für den Maniker passt sich die Umwelt dessen Gedanken an. Wo kommen die Gedanken her? Wer legt sie mir in den Kopf? Bin ich´s selbst? Kann ich frei denken? Zurzeit schon. In der… Read more →