Autor: Henning Taube

Berlin, ich bin ein Landei!

Ja, ich war drei Tage in der Weltmetropole Berlin. Bei meinem guten Freund M.C. In Neukölln, dunkler Hinterhof, noch dunkleres Treppenhaus, in der 3. Etage, dort scheint sogar ab und zu die Sonne rein, in seine Wohnung. Im Hinterhof riecht es ganz eigen, nach Feuchtigkeit und Kohle, zwei hohe Kastanien stehlen das Licht, schenken aber sattes Grün und Sauerstoff. Vogelgezwitscher.… Read more →

Titel? Armes Deutschland !

Bin aus Danzig zurück. Ein Kurztrip von 5 Tagen, der sehr schön war. Jetzt sitze ich wieder in meinem Arbeitszimmer und bin etwas melancholisch. Nicht depressiv! Der Blues läuft im Hintergrund, die Kerze brennt, das schummrige Licht, die Wanduhr steht still, ich habe sie noch nicht aufgezogen. Es ist Donnerstagabend, halb zwölf. In Danzig bin ich nicht zum Schreiben gekommen,… Read more →

DANZIG

Bin in Danzig. Hier in der Nähe wurde 1943 meine Mutter geboren. Meine Oma flüchtete mit 7 Kindern nach Devese. Mein Opa war an der Front. Ernst, der 4-jährige Bruder meiner Mutter, starb auf der Flucht. Meine Oma trug ihn auf ihren Armen, weil er nicht mehr laufen konnte. Wenn die Russen kamen, mussten sie sich schnell im Wald verstecken.… Read more →

Die Zeit rennt und rennt

Die Wanduhr tickt. Der Laptop summt. Ansonsten ist es still im Haus. Frau und Sohn schlafen, es ist halb elf, am Freitagabend. Das Leben kann so schnell vorbei sein. Voll rausgerissen, einen Tag vorher noch lebendig, noch fit, dann ein Sturz, der Schädel bricht, Blutergerguss, schwerbehindert. Alles ganz anders. Jeden kann es erwischen, keiner ist gefeit. Das Leben sollte man… Read more →

Bisschen philosophieren …

Ich lass mich leiten – manchmal – viel zu selten, leider. Von Musik, von Whisky oder Wein, von einem guten Rausch. Lasse mich leiten, viel zu selten, die Inspiration fehlt zu oft, viel zu oft. Kreativität adieu. Wo bist du hin? Wo steckst du? Mir fehlt die Poesie, das Gedicht, die Magie, die Pflicht … mich zu zwingen bringt nichts.… Read more →

Roman „Mucho Guscho“

Fitzek hat mein Cover benutzt! Verlag Droemer Knaur. Fitzek: „Der Insasse“ Wieso kauft ein so großer Verlag nicht die Exlusivrechte für ein Bild, dass sich jeder Arsch aus dem Netz runterladen kann, um es zu benutzen!? Ich bin so ein Arsch, habe 8 Dollar bezahlt. Das heißt, mein lieber Grafiker Jean Coppon. Ackert sich einen ab, tagelang, wir freuen uns,… Read more →

Etwas leer

Manchmal hat man der Welt nichts zu sagen. Dann kann man sich auch nicht dazu zwingen. Man ist vielleicht leerer also sonst, oder der Kopf steht einem woanders. Man denkt zu viel. Es wird sowieso schon so viel gesagt. Oft viel zu viel. Dinge, mit denen man nichts anfangen kann. Dinge, die einen sogar belästigen, stören, gar runterziehen. Blabla. Ich… Read more →

Ich gebe mein Bestes!

Guten Abend! Es ist Samstag, 22 Uhr, Ostern. Mein Sohn glaubt an den Osterhasen! Es ist zu schön. Morgen werden Eier im Garten versteckt. Seine Welt ist oft in Ordnung, und doch weiß er, dass das Meer verschmutzt ist, der ganzen Umwelt es nicht gut geht. Er kriegt es mit. Fällt mir das kleinste Stück Papier aus der Tasche, sagt… Read more →

Du kannst nichts mitnehmen / Freunde

Freitagabend Da bin ich wieder. Fast nüchtern. Fast. Die Kerze brennt, die Uhr tickt, das Weinglas, die Musik … lala … Angenehme Stimmung hier drinnen in meinem Zimmer. Warm. Gemütlich. Morgen die Lesung beim Platzprojekt in Linden. Ich bin gut vorbereitet, freue mich drauf. Kurzgeschichten und Jack-Gedichte. Danach vielleicht noch ins Havana, auf ne Cigar. Aber wer weiß. — Eigentlich… Read more →

Kiff mal einen! Ehrlich!!!

Klar ist es ein Geschenk. Klar ist es ein Geschenk, Gast auf dieser Erde sein zu dürfen. Ist mir klar. Danke. Wir sind auch die letzten Menschen, die dieses Dasein genießen können. Es ist nämlich AUS mit der Erde! Da könnt ihr noch so viel Geld in die Hand nehmen, der Zug ist abgefahren. Also das Beste draus machen. Zum… Read more →