Autor: Henning Taube

Kannst du dir aussuchen, was du schreibst?

Treiben lassen. Die Wörter auffangen, einfangen, kreiseln lassen, rauslassen, freilassen. Ordnen. In Sätze verzaubern. Bilder erschaffen. Schreiben, was dir auf der Seele liegt. Ohne Druck, wenn möglich. An die Schönheit erinnern. Sei es, die Erinnerung an einen Menschen, an seine stechend blauen Augen, das braune volle Haar, die tadellose Figur. Die Erinnerung an ein Dorf voller alter Fachwerkhäuser, verzweigter Wege,… Read more →

Ein deprifreier Tag

Ich war schon immer für leichte Kost. Damit meine ich die leichte Kost, die die Literatur angeht. Also habe ich, hier auf dem Bauernhof, wo ich gerade meine Seele beruhige, beschlossen, BLOCK so leicht wie nur möglich zu verfassen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Text in der Ich-Form weiterschreibe oder ihn in die 3. Person umändere.… Read more →

Alles war zu viel

Um jeden Satz muss ich kämpfen. Kein Satz geht mir so richtig leicht von der Hand. 72 Seiten sind von BLOCK verfasst, jetzt habe ich alles ausgedruckt, um es noch einmal abzuschreiben und auszuarbeiten, im besten Fall weiter ins Detail zu gehen, den ganzen Text länger werden zu lassen. Es fällt mir schwer weiterzukommen mit der Geschichte. Für ein Buch… Read more →

Wo sind die Schmetterlinge

Wo sind die Schmetterlinge in meinem Kopf? Wo sind sie geblieben? Die Freiheit, die bunte Klarheit, die Kreativität, die Schnelligkeit der Gedanken. Dumpf. Gedämpft. Keine Spitze mehr nach oben. Nach unten auch nicht – die grade Linie. Zu grade. Schwarzweiß. Farblos. Läuft so das normale Leben? Ich kann mich konzentrieren, meinen Job verrichten, im Garten arbeiten, mich um den Haushalt… Read more →

Zwischendurch erledigt

Dazwischengequetscht. So ziemlich alles. Selbst die Termine mit Freunden. Keine Zeit für das, was wirklich wichtig für dich ist. Meistens in Hetze, meistens unter Druck. Alles muss schnell gehen. Kaum eine Verschnaufpause, in der du dich auf dich besinnst. Im Kopf schon wieder der nächste Termin. Dinge, die dir lieb sind, bleiben auf der Strecke. Du musst funktionieren. Kannst dir… Read more →

Aus der Fabrik

Guten Morgen! Sitze in der Fabrik am Schreibtisch und komme ziemlich gut voran mit BLOCK. 54 Seiten sind bisher verfasst, liege also gut im Schnitt. Die Miete für die nächsten drei Monate ist dank der großzügigen Spenden gesichert. Vielen Dank dafür! Zurzeit fühle ich mich psychisch stabil, körperlich aber nicht so gut. Zu fett und unbeweglich. Das, was ich schreibe,… Read more →

Lieb dich – hey !

Dienstag. 20 Uhr 30 – Terrasse. Es ist schon dunkel. Mild. Ein leichtes Lüftchen. Zigarre. Whisky. Whisky seit längerer Zeit mal wieder. Ein ganz besonderer Rausch. Im Kopf ziemlich leer, ausgeglichen, stabil, glaube ich. Gut gelaunt. Klar und angetörnt zugleich. Im Fluss. Beim Reden. Beim Schreiben. Beim Denken. Konzentriert. Der Wind berührt meine rechte Wange, streichelt sie. Von hinten mein… Read more →

Poesie

Die Poesie ist mir abhanden gekommen, vor allem morgens, wenn die Medikamente vom Abend noch nachwirken. Sie legen einen Schleier um mich, ich muss mich im Laufe des Tages durchtasten, den Nebel beiseite schieben, meinen Füßen und Händen folgen. Nach und nach blicke ich dann durch, sehe klarer, verstehe mehr Zusammenhänge. Ich bin derzeit dabei, mir eine gesunde Struktur aufzubauen… Read more →

Eine Karte in mir

Guten Morgen! Es ist kühler geworden, windiger, bewölkter, gestern war es richtig stürmisch – ich habe kräftige Äste von manchem Baum fliegen sehen. Ich fühle mich auch nicht gerade wie ein lauer Sommerabend. Viel zu viele Gedanken, mit denen ich mich beschäftige, viel zu viele Treffen und Verabredungen, eher Termine, die nicht reinpassen, Verpflichtungen … Druck. Immer Druck. Ich werde… Read more →