Autor: Henning Taube

Nett und freundlich

Nach wie vor ist mein Leben zurzeit ziemlich öde. Langweilig. So normal. Ohne Magie. Ohne Impulse zur Kreativität. Mich sehnt es jedoch auch nicht nach einem richtigen Kick. Nur ein wenig mehr Fantasie wäre schön. Und mehr Energie zu haben, um am Roman weiterzuarbeiten. Es ist nicht immer ganz einfach den Zustand zu akzeptieren, der gerade angesagt ist. — Nein,… Read more →

Besser als nichts

Das Dahinfließen fehlt. Es fehlt, nur noch die Geschichte, nur noch der Roman zu sein. Fühle ich mich wie im Tunnel, fühle ich mich ganz. Fühle ich mich vom Schreiben berauscht, geht es mir gut. Gelingen mir ein paar Sätze, bin ich befriedigt. Seit Monaten gelange ich nicht in die Tiefen meiner Fantasien. Die Medis verhindern es. Es scheint, als… Read more →

Knickknack

Etwas traurig. Etwas kaputt. Etwas leer. Der Himmel – grau. Die Sonne – versteckt. Die Vögel pfeifen trotzdem ihre Lieder. Sie bauen ihre Nester. Es ist an der Zeit nicht so viel nachzudenken. Es ist an der Zeit, die Tage zu genießen. Es ist die Zeit der Einfachheit. Gerade scheint die Sonne. Gerade tanzen meine Finger über die Tasten. Was… Read more →

Der Mensch hat es vergeigt

Ich fühle mich leer. Meine Gedanken sind sonst wo. Mir fehlen die Worte. Ich warte. Ich warte. Nichts tut sich. Na ja, doch, ein wenig. Am Wochenende bin ich mit der Bahn nach Berlin gefahren. Siehst du die Flüchtlinge im TV, berührt es dich nicht ganz so extrem, als wenn du direkt neben ihnen auf dem Bahnsteig stehst. Junge Mütter… Read more →

Blogbeitrag 500

Ihr konntet mich bis jetzt über fünf Jahre verfolgen. Es ist eine Menge passiert in den letzten Jahren. Ich bin hypomanisch, manisch, psychotisch und depressiv gewesen. Zeitweise war ich auch ziemlich normal. Ich habe Freunde verloren, dafür sind neue hinzugekommen. Oftmals bin ich während des Schreibens in einen Fluss geraten, manche Male habe ich mich gequält, die richtigen Worte zu… Read more →

Die Friedenstaube

Die Ruhe in meinem kleinen Zimmer. Das Glas Rotwein. Das gedimmte Licht. Ich. Und du nebenan. Und du. Ich bin hier für mich. Ein paar Stunden am Abend. Zurzeit geht es mir okay. Ich versuche, nicht mehr als zweimal täglich Nachrichten zu hören. Nach wie vor meide ich bewegte Bilder. Ich ertrage es kaum, die flüchtenden Mütter mit ihren ängstlich… Read more →

Die Gedanken sind besetzt

Der erste Schluck Wein an diesem ruhigen Abend – hier in meiner kleinen Welt. Keine Bomben, keine Toten, keine Angst. Noch nicht. Heute war ein herrlich sonniger Tag. Am Abend habe ich ein Feuer lodern lassen und habe es genossen in die Flammen zu schauen, während das aufgespießte Würstchen am Stock langsam Farbe angenommen hat. Wir sollten solange wie möglich… Read more →

Das glaube ich jedenfalls

Liebe Menschen da draußen, mir fehlen die Worte. Wenn es schief läuft, bekommen wir einen Weltkrieg zu spüren. Und keiner von uns kann ihn dann noch aufhalten. Dann gibt es auch keine Flucht mehr. Das glaube ich jedenfalls. Ich bin bereit. Das glaube ich jedenfalls. Zum Glück ist mir mein Glaube geblieben. Mein Glaube an eine bessere Welt. Ob ich… Read more →

Die Angst

Beinahe hätte der Krieg eine Psychose in meinem Schädel ausgelöst. Vorbeigeschlittert – zum Glück. Dennoch bin ich nicht gefeit. Ich habe gemerkt, wie schnell sich meine Gedanken mit vorherigen Psychosen vermischen können, sobald sie von Stress vereinnahmt werden. Und wenn du den ganzen Tag Nachrichten konsumierst, bist du in Gefahr, erneut verrückt zu werden. Sorge für dich. Leb in deiner… Read more →

Bereite dich lieber vor

Ganz still ist es hier in meinem kleinen Zimmer. Das Glas Rotwein steht links neben mir, gemütliche Lampen dimmen vor sich hin. Eine extreme Woche liegt hinter uns. Die Nachrichten überschlagen sich. Die bewegten Bilder machen einen fertig. Guten Morgen! Wir müssen, hier, in diesem zurzeit noch friedlichen Deutschland, versuchen, unsere kleinen Welten in Ordnung zu halten. Was anderes ist… Read more →