Kategorie: Tagebuch

Bin wieder da!

Fast wäre ich gestorben – hat nicht mehr viel gefehlt. Ehrlich. Aber meine Frau sagt: „Henning, das ist nur Magen-Darm!“ Das sagt sie so einfach. Sie ist ja auch eine Frau. Bei denen ist das ja auch alles nur halb so schlimm. Wir Männer haben ECHTE Krankheiten. Es ist morgens, gleich zehn. Ich bin wenig inspiriert, so wie die letzten… Read more →

Was beschäftigt mich?

Was beschäftigt mich? Es sind natürlich die für mich alltäglichen Dinge. Achtmilliarden Menschen – alle denken anders. Für jeden gestaltet sich der Alltag individuell. Jeder fühlt anders, handelt anders, sieht anders. Jeder aus seiner Perspektive. Für den einen ist sie die schönste Frau der Welt – für den anderen ist sie nichts Besonderes. Und jeder sollte seine Meinung frei äußern… Read more →

Sonntagabend

Sonntags habe ich füher fast nie geschrieben. Manchmal war es Aberglaube, vielleicht wollte ich aber auch nur einen Tag frei machen. Aber irgendwie auch nicht immer freiwillig. Sonntags floss es nicht, ist eigentlich bis heute so geblieben. Der Sonntag ist zum Relaxen da. Selbst Gott hatte damals, am 7. Tag, kein Bock auf Stress. Lieber ein bisschen auspennen und Kuchen… Read more →

Null und nichtig

Freitagnacht geschrieben – Sonntagmorgen gegengelesen Wie schnell kann sich das Leben ändern. Keiner ist vor einem Unglück gefeit – jedem kann jede Sekunde etwas zustoßen. Im Verkehr reißt einer das Lenkrad wegen eines Vogels rum und knallt in deinen Wagen; du stolperst und fällst auf den Kopf; stürzt mit dem Fahrrad; bekommst die Diagnose Krebs oder sonst was Lebensbedrohliches. Alles… Read more →

Udo!!!

Donnerstagvormittag, 10 Uhr bei einer Cohiba vorgeschrieben – Donnerstagabend, 20 Uhr bei einem Glas Dornfelder abgeschrieben – Freitagmorgen, 10 Uhr bei einem Pfefferminztee zu Ende geschrieben. Guten Abend Udo! Wenn ich mich recht erinnere, habe ich 1998 zum ersten Mal Kontakt zu dir aufgenommen. Ich schrieb dir, ich könne den Damenhut in den Trend der 20er/30er Jahre führen. Ich legte… Read more →

Udo? Vielleicht morgen

Mittwochabend, 19.45 Uhr Bevor ich etwas zu Udo schreibe (mein Freund TB wünscht sich das), möchte ich meine wirklich ehrlichen Genesungswünsche einem guten Bekannten senden, der heute einen schweren Arbeitsunfall hatte. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, hoffe, dass es dir bald wieder besser geht und deine Familie und Freunde dir die nötige Kraft dafür geben. Auch deine Familie braucht… Read more →

Freizeit

Dienstagabend, 20.00 Uhr Meine liebe Frau! Du hast mir das Schlagwort „Freizeit“ genannt. Ich freue mich über die Worte, über die ich schreiben darf, sehr. Ich bitte um mehr davon, von jedem, und wenn mir etwas einfällt, will ich gern antworten. Wir hatten bis jetzt die Worte „Labyrinth“ und „altern“. So komme ich jetzt also zur Freizeit. Ich frage mich,… Read more →

Zeit / Altern

Sonntagabend, halb zehn. Zu wenig davon – Zeit. Von mir aus könnte der Tag einige Stunden mehr haben. Aber klar, es kommt darauf an, was man sich als Prioritäten setzt. Zum Beispiel Joggen. Da habe ich gar keine Zeit für. Oder ins Fitness-Center gehen. Trotzdem – man sollte etwas für sich tun. Zum Beispiel einen Teil seiner freien Zeit GENIEßEN.… Read more →

Labyrinth

Du könntest dir den Film „Labyrinth“ von und mit David Bowie aus den 80ern anschauen, wirklich sehenswert. Irrst du durch ein Labyrinth, musst du dich unbedingt nach Zeichen richten. Man muss aufmerksam hören, riechen, schmecken, sehen und fühlen. Die fünf Sinne müssen im höchsten Maße funktionieren. Psychotiker haben dafür Antennen, sich im Labyrinth zurechtzufinden. Jedenfalls für eine gewisse Zeit. Ich… Read more →