Kategorie: Tagebuch

Es geht voran

Es geht voran mit dem Roman. Ich freue mich sehr. Lange hatte ich nicht mehr so viel Energie. Und ich kann sogar abends ein paar hundert Wörter schreiben, wenn ich nüchtern bleibe. Ich habe immer noch nicht den perfekten Tee gefunden, aber morgen besuche ich den Biomarkt in der nächsten Kleinstadt und versorge mich mit Kräutertees. Ich will da gar… Read more →

Sonntagabend

Die zwei Tage Stuttgart sitzen mir doch ganz schön in den Knochen. Ich frage mich, wie das die Künstler machen (die Bands), die Schauspieler, die jeden Abend auf der Bühne stehen und noch zwischendurch jede Menge Interviews geben. Ohne Sport oder ohne Drogen ist da wohl nicht viel zu machen. Aber Drogen funktionieren nur für eine begrenzte Zeit, dann killen… Read more →

Wieder voll in Form

Fit – endlich. Die Mandelentzündung verflogen, der Kopf klar, es darf wieder ein wenig getrunken und geplaudert werden. Das Interview beim SWR ist ist okay gelaufen. Hinterher sind mir einige Dinge eingefallen, die ich hätte sagen wollen oder sollen oder anders hätte formulieren können. Ich bin nicht geschult auf Interviews. Alles ist ein Lernprozess. Ich hoffe, ich werde in Zukunft… Read more →

SWR 1 Stuttgart

Morgen gehts los nach Stuttgart. Ich wurde vom SWR für eine Radioaufnahme eingeladen. Die Sendung heißt „Leute“ und läuft von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. Den Sendetermin teile ich euch natürlich mit, das Gespräch bzw. Interview wird am Freitag um 13 Uhr aufgenommen. Donnerstagabend werde ich ein, zwei Bars besuchen, nen Wein oder so trinken und ne… Read more →

Spinner!

Bin ich gern. Das Leben ist oft öde genug. Vieles ist mir zu realistisch. Zu eintönig. Zu wahr. Immer der Wahrheit ins Auge sehen – klar, kann man machen. Ich könnte hier einiges über den neuen Präsidenten in den USA loswerden. Mache ich aber nicht. Ich könnte mich über so vieles aufregen. Na ja, das tue ich ja doch manchmal… Read more →

Viertel vor zehn

Samstagabend. Schade, bin zu kaputt, um am Roman zu schuften. Es ist schön sagen zu können, Schreiben sei Arbeit. Ist es. Aber bei mir muss man sich das nicht so vorstellen, dass ich eine Kippe nach der anderen rauchend, das Whiskyglas neben der alten Schreibmaschine stehend, zerzaustes Haar, am Schreibtisch sitze und über den Sätzen brüte. Die Zigarette fehlt nämlich.… Read more →

Millionen

Mir ist klar, dass es wichtigere Dinge gibt, als Millionen in den Umlauf zu bringen. Brauch ich eigentlich auch nicht zu erwähnen. Aber Spaß wird es trotzdem machen, das Geld zu verbraten. Ich weiß inzwischen, worauf es im Leben ankommt. Ich weiß nicht alles, schon klar. Brauch ich eigentlich auch nicht zu erwähnen. Aber wenn es um Gesundheit und Familie… Read more →

Bescheidenheit

Ehrlich! Ich bin jetzt seit einigen Tagen nüchtern und schaffe es sogar, abends am Roman zu arbeiten. Ich komme gut voran. Das ist eine Menge für mich. Das ist mehr, als ich mir erhofft habe. Ich fühle mich klar. Das heißt nicht, dass ich meine Sucht im Griff habe. Ich kann nicht sagen, wie es in ein paar Tagen aussieht.… Read more →

Samstagabend / Montagabend

Es ist acht Uhr. Ich erhole mich gerade (wieder), der Wein gestern kam nicht so gut. Hat auf den Magen geschlagen – besser gesagt, durchgeschlagen. Also trinke ich heute Rum-Cola, softe Mischung, nur für das gute Gefühl. Klar, auch die Sucht befriedigen. Aber das geben ja die wenigsten zu. Ich will heut aber auch gar nicht über Sucht schreiben, viel… Read more →

Freunde

Ein wundervoller Abend beginnt. Der erste Schluck Wein ist getrunken, das Licht gedimmt, die Uhr tickt im Takt. Die letzten Tage waren nicht die besten, die nächsten werden besser. Heute möchte ich etwas über Freundschaft schreiben. Ich wurde darum von zwei Leserinnen gebeten. Mit Freunden teilt man Leid und Freude. Wenn es einem schlecht geht, sagen sagt man: „Siehst du,… Read more →