Um jeden Satz muss ich kämpfen. Kein Satz geht mir so richtig leicht von der Hand. 72 Seiten sind von BLOCK verfasst, jetzt habe ich alles ausgedruckt, um es noch einmal abzuschreiben und auszuarbeiten, im besten Fall weiter ins Detail zu gehen, den ganzen Text länger werden zu lassen. Es fällt mir schwer weiterzukommen mit der Geschichte. Für ein Buch… Read more →
Kategorie: Tagebuch
Wo sind die Schmetterlinge
Wo sind die Schmetterlinge in meinem Kopf? Wo sind sie geblieben? Die Freiheit, die bunte Klarheit, die Kreativität, die Schnelligkeit der Gedanken. Dumpf. Gedämpft. Keine Spitze mehr nach oben. Nach unten auch nicht – die grade Linie. Zu grade. Schwarzweiß. Farblos. Läuft so das normale Leben? Ich kann mich konzentrieren, meinen Job verrichten, im Garten arbeiten, mich um den Haushalt… Read more →
Zwischendurch erledigt
Dazwischengequetscht. So ziemlich alles. Selbst die Termine mit Freunden. Keine Zeit für das, was wirklich wichtig für dich ist. Meistens in Hetze, meistens unter Druck. Alles muss schnell gehen. Kaum eine Verschnaufpause, in der du dich auf dich besinnst. Im Kopf schon wieder der nächste Termin. Dinge, die dir lieb sind, bleiben auf der Strecke. Du musst funktionieren. Kannst dir… Read more →
Aus der Fabrik
Guten Morgen! Sitze in der Fabrik am Schreibtisch und komme ziemlich gut voran mit BLOCK. 54 Seiten sind bisher verfasst, liege also gut im Schnitt. Die Miete für die nächsten drei Monate ist dank der großzügigen Spenden gesichert. Vielen Dank dafür! Zurzeit fühle ich mich psychisch stabil, körperlich aber nicht so gut. Zu fett und unbeweglich. Das, was ich schreibe,… Read more →
Lieb dich – hey !
Dienstag. 20 Uhr 30 – Terrasse. Es ist schon dunkel. Mild. Ein leichtes Lüftchen. Zigarre. Whisky. Whisky seit längerer Zeit mal wieder. Ein ganz besonderer Rausch. Im Kopf ziemlich leer, ausgeglichen, stabil, glaube ich. Gut gelaunt. Klar und angetörnt zugleich. Im Fluss. Beim Reden. Beim Schreiben. Beim Denken. Konzentriert. Der Wind berührt meine rechte Wange, streichelt sie. Von hinten mein… Read more →
Poesie
Die Poesie ist mir abhanden gekommen, vor allem morgens, wenn die Medikamente vom Abend noch nachwirken. Sie legen einen Schleier um mich, ich muss mich im Laufe des Tages durchtasten, den Nebel beiseite schieben, meinen Füßen und Händen folgen. Nach und nach blicke ich dann durch, sehe klarer, verstehe mehr Zusammenhänge. Ich bin derzeit dabei, mir eine gesunde Struktur aufzubauen… Read more →
Eine Karte in mir
Guten Morgen! Es ist kühler geworden, windiger, bewölkter, gestern war es richtig stürmisch – ich habe kräftige Äste von manchem Baum fliegen sehen. Ich fühle mich auch nicht gerade wie ein lauer Sommerabend. Viel zu viele Gedanken, mit denen ich mich beschäftige, viel zu viele Treffen und Verabredungen, eher Termine, die nicht reinpassen, Verpflichtungen … Druck. Immer Druck. Ich werde… Read more →
Text aus der Fabrik
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Alles im Widerspruch
Du erreichst nicht unbedingt die innere Ruhe, wenn es draußen ganz ruhig und still ist. Trotzdessen kann es zerren an Herz und Seele – oder in Herz und Seele. Äußere Ruhe kann verrückt machen. Der Austausch zwischen Menschen ist das Wichtigste und Wertvollste, das wir haben. Durch das Gegenüber kannst du dich selbst sehen – dich reflektieren. Ich finde derzeit… Read more →
Medi-Umstellung
Nervös. Die Zündschnur gekürzt. Keine innere Ruhe. Zerfahren und durcheinander. Zu viel auf einmal. Keine Ordnung. Chaos. Strukturlos. So geht es mir gerade. Oder doch etwas besser. Schwer zu beschreiben. Die Stimmung nicht schlecht. Keine Depression. Aber das Ruhen in mir fehlt. Die totale Konzentration und Hingabe auf eine bestimmte Sache. Natürlich – auf das Buch. Aber alles ist neu.… Read more →