Aus der Fabrik

Guten Morgen!

Sitze in der Fabrik am Schreibtisch und komme ziemlich gut voran mit BLOCK. 54 Seiten sind bisher verfasst, liege also gut im Schnitt. Die Miete für die nächsten drei Monate ist dank der großzügigen Spenden gesichert. Vielen Dank dafür!

Zurzeit fühle ich mich psychisch stabil, körperlich aber nicht so gut. Zu fett und unbeweglich. Das, was ich schreibe, ist ganz klar. Ich weiß mit jedem Satz, was ich tue. Zuhause drucke ich den Text aus und lese gegen. Feile, schleife, arbeite an einer Leseprobe für ein paar Literaturagenturen. Ein Vorschuss würde mir guttun. Und natürlich die Hoffnung auf einen Verlag.

Die Lesung in der „Marlene“ hat mir Freude bereitet. Ich habe zwischen acht anderen Autoren und Autorinnen aus Hannover gelesen und nette, interessante Menschen kennengelernt. Nun habe ich mir vorgenommen, mich öfter in der Literaturszene von Hannover blicken zu lassen, gern auch beim PoetrySlam.

Was mir etwas fehlt, ist die Schönheit der Sätze zu finden, allerdings ist es ja auch harter Tobak, den ich schreibe. Ein harter Roman, der im Knast spielt. Es geht um Rechtsradikalismus, Homosexualität, Mord und Totschlag, also wohl auch nicht die einfachsten Themen für poetische Wörter. Manchmal ergreifen mich Zweifel, ob ich genug Output aufbringen kann. 150 Seiten fehlen ja noch. Wenn das Buch abgeschlossen ist, werde ich mich an das Drehbuch von F25 setzen, worauf ich mich schon unheimlich freue. Ich weiß, es wird mir leicht von der Hand gehen.

So, liebe Leser, dabei belasse ich es erst einmal.

Liebe Grüße, Henning

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