Sonntag, 22.00 Uhr Es schüttet den ganzen Tag. Es stürmt. Ich bin wütend. In mir tobt es heute Abend. Ich kann gar nicht genau sagen, warum. Wir wissen überhaupt nicht, was auf uns zukommt. Zuerst einmal müssen wir den Krieg in uns zum Stillstand bewegen. Jeder für sich. Jeder, der in sich einen Kampf austrägt, sollte sich fragen, ob er… Read more →
Kategorie: Tagebuch
Krieg. Ich habe keine Ahnung
Du wartest. Sie werden kommen – die Worte. Du brauchst Geduld, du Ganove. Du durschaust das Spiel. Das Spiel des Krieges durchschaust du nicht – weil es keines ist. Bei einem Spiel stirbt niemand. Und schon wird geschossen. Und schon gibt es die ersten Toten. Der Krieg ist so nahe. So verdammt nahe. Er hat begonnen. Was nutzt dir da… Read more →
Wo fängt das Glück des Autors an?
Die Finger verharren über den Tasten. Die Hoffnung verharrt im Hirn. Beharrlich schreibe ich weiter. Immer weiter. Kilometerlange Strecken. Was geschrieben steht, steht. Das heißt nicht, dass es wahr sein muss. Glaubt mir nicht alles. Ich teste meine Fantasie aus. Stelle sie vor Herausforderungen. Jede neue Kurzgeschichte ein Schauspiel in meinem Kopf. Ich schreibe, damit ich im Training bleibe. Damit… Read more →
Der Akt des Schreibens
Im Leben geht es um Liebe. Im Leben geht es um Glück. Du hast das Glück, in einem Land geboren worden zu sein, in dem du nicht hungern und dursten musst. Heute habe ich mir den Bauch mit Pizza und Cola vollgeschlagen. Mein Heim ist warm. Mich erwartete meine mich liebende Frau. Zusammen sind wir ganz. Ohne sie bin ich… Read more →
Nur zehn Minuten
Wer ist ein Verräter? Einer, der ihm anvertraute Geheimnisse weitererzählt. Habe ich leider getan. Vor vielen Jahren. Man lernt im Leben immer dazu. Doch einiges ist nicht mehr gutzumachen. Du kannst dich entschuldigen, trotzdem musst du manchmal bis zu deinem Tod büßen. Es ist möglich, dass manche Menschen nie wieder etwas mit dir zu tun haben wollen. Da musst du… Read more →
Bewusste Gefühle
Samstagabend, 22.00 Uhr Ich bin auf dem Teppich. Mir geht es gut. Ich fühle mich klar. Ich fühle mich ausgeglichen – heute Abend. In letzter Zeit bin ich manchmal ziemlich traurig. Ich kann nicht beschreiben, warum. Zu viele persönliche Sachen beschäftigen mich. Wenn ich meine vielen Gedichte lese, denke ich: Oh Gott, was hast du da alles geschrieben!? Literarisch sicherlich… Read more →
Ich habe Bock auf Lesungen
320 Seiten Gedichte überabeitet. 475 Seiten sind es insgesamt. Die letzte Version … vom Paradies. Ganz wahndurchtränkte Verse über Verse. Zumeist Reime. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie sie auf andere Menschen wirken. Machen sie Sinn? Gut möglich, dass sie zu abgehoben sind. Zu verrückt ganz einfach. Schließlich sind sie allesamt in einer Psychose verfasst worden. Heute habe ich die… Read more →
Sorgen
Die Ruhe, die ich genieße. Gerade jetzt. Die Worte, die ich schreibe. Gerade jetzt. Drauf einlassen. Sie empfangen. Sie weitergeben – an euch. Danke, dass ihr noch immer dabei seid. Ich liebe die Ruhe. Ich liebe Worte. Ich liebe es, hier in meinem kleinen Zimmer zu sitzen und zu tippen. Ja, ich liebe das Leben. Ich liebe mein Leben. Liebst… Read more →
Bücher aus dem Herzen
Es ist nicht wichtig, wie viele Bücher du geschrieben hast. Es ist wichtig, dass die Bücher, die du geschrieben hast, auf Dauer lesenswert bleiben. Wie zum Beispiel die Bibel. Schreibst du einen Roman, der nicht der Ehrlichkeit entspricht, wird er schon bald in Vergessenheit geraten. Bücher, die aus dem Herzen verfasst wurden, bleiben. Bücher, die aus dem Herzen verfasst wurden,… Read more →
Der Sinn des Lebens: Weltfrieden!
Der Sturm hat nachgelassen. Frische Luft dringt in mein kleines Zimmer. Sie tut so gut. Sie tut so gut wie die Liebe. Jeder Mensch sollte lieben können. Jeder Mensch sollte wissen, wie gut frische Luft tut. Die Welt ist schön. Paradiesisch. Der Mensch kann so hässlich sein. Höllisch. Der Kampf findet hier auf der Erde statt. Er beginnt bei Neid… Read more →