Es stürmt. Mitten in der Nacht. Da draußen. Genauso stürmt es oftmals in uns. Oder es ist ganz still. Kalt und warm. Jede Medaille hat zwei Seiten. In uns sind Hunderte Ichs. Zusammen in einem Ganzen. Bewegst du dich in dieser Sekunde, hat das Auswirkungen auf das gesamte Universum. Bewegst du dich nicht, hat das Auswirkungen auf das gesamte Universum.… Read more →
Kategorie: Tagebuch
Gerade zu voll
Du erzählst Geschichten. Es gibt keinen, der das nicht tut. Du übertreibst. Es gibt keinen, der das nicht tut. Manchmal untertreibst du. Ich warte schon wieder, schon wieder auf Worte. Es ist eine Sucht – zu warten – auf Worte. Hier, in meinem kleinen Zimmer. Ja, ich bin betrunken – vom Wein. Ja, ich bin vollgefressen – von Pizza. Mein… Read more →
Öde
Ich bin nicht oft wütend. Aber manchmal schon. Ich bin nicht oft genervt. Aber manchmal doch. Ich überwinde nicht oft meinen inneren Schweinehund. Doch manchmal schon. Mein Glaube ist unerschütterlich. Mein Glaube an Gott. Ich kann gar nicht nicht glauben. Dafür war und ist Gott mir zu nahe. Dafür nehme ich viel zu viele Zeichen wahr und deute diese. Nur… Read more →
Leben und Sterben
Die Zeit vergeht. Plötzlich bist du tot. Tag für Tag kann es dich erwischen. Allerdings habe ich gar keine Lust über den Tod zu schreiben. Vielmehr über das Leben. Das schöne Leben. Das schöne, kurze Leben. Ein Fingerschnipp. Ach, es ist so herrlich heute Abend. Es ist herrlich, obwohl es fast den ganzen Tag geschüttet hat wie verrückt. Mir ist… Read more →
Alles ist möglich
Viele Leserinnen und Leser. Danke! Danke, dass ihr mich lest. Ich freue mich sehr darüber. Ich freue mich derzeit jeden Tag darauf, einen neuen Beitrag zu schreiben. Zu verfassen. Zu tippen. — Ich drucke fleißig Gedichte aus. Von den 17 Verlagen sind 9 übriggeblieben, die ich kontaktiere. Das heißt, 12 insgesamt. Am Montag schicke ich die Skripte ab. Ehrlich gesagt… Read more →
Was kommt, kommt
Wie oft die Stimmung eines Manikers sich am Tag ändert. Fabelhaft. saubeschissen. Erhellt. Verdunkelt. Ich würde sagen, ich bin seit Mitte Dezember kurz vor hypomanisch. Also ziemlich okay gerade alles. Dennoch – gefährlich. Wieder einmal ein Drahtseilakt. Stimmung die meiste Zeit zwischen 5 und 7. Tiefer und höher muss nicht sein. Mich hat das Schreiben wieder! Endlich! Jetzt müsste ich… Read more →
An alle Arschlöcher
Bleib bei dir. Kupfer nicht ab. Und wenn doch, dann tu es geschickt. Musst du saufen, wenn du schreibst? Musst du koksen, wenn du cool sein willst? Musst du kiffen, wenn du philosophieren willst? Es gibt solche und solche Autoren. Was du brauchst, ist die innere Ruhe. Was du trotz der inneren Ruhe brauchst, ist die Getriebenheit. Und manchmal bestimmt… Read more →
Ich bildete mir ein …
Was bildet man sich ein? Was ist wahr? Was wird wahr? Ich bilde mir seit über dreißig Jahren ein, dass meine Gedichte weltberühmt werden. Meine Einbildungskraft ist so stark, dass sie mich zeitweise verrückt gemacht hat. Ich bildete mir ein, dass meine Gedichte in aller Welt zu lesen sein werden. Und jetzt? Jetzt bilde ich es mir komischerweise immer noch… Read more →
Dein Weg
Die Kräuter verströmen einen eigenartigen Geruch. Hier in meinem kleinen Zimmer. Sie wurden extra für mich zusammengestellt. Ich bin auf die Wirkung gespannt. Sie sollen Blockaden brechen und die Kreativität anregen. Dazu ein Gläschen guten jamaikanischen Rum mit 52% vol.. Davon hat die Naturheilerin allerdings nichts gesagt. Ich nippe ja auch nur. Brennt leicht in der Speiseröhre. — Ich warte.… Read more →
Reden und Schreiben
Ein Glas Wein. Der Anfang ist gemacht. Die ersten drei Sätze stehen. Wo wird dieser Text mich hinführen? Ich genieße gerade die Stille. In mir wird es auch wieder ruhiger. Keine Turbulenzen mehr. Gestern habe ich drei Stunden am Roman gearbeitet – ein echter Erfolg. Bin ins Fließen geraten. Den Flow kenne ich nur während des Schreibens. Jedenfalls, wenn es… Read more →