Autor: Henning Taube

Drei durchwachsene Tage

Ach, Scheiße. Mir steigt einiges über den Kopf. Kein System, Dinge, die ich machen will, die ich doch nicht auf die Reihe kriege. Bin unsicher. Oft nervös. Vielleicht hat es mit der Reduzierung der Medis zu tun. Denke und denke, und bin dann irgendwann völlig k.o. Weil immer was anliegt, was mir nicht passt. Irgendwelche bescheuerten Pflichten, die zu erfüllen… Read more →

Glück, wenn du gelitten hast

Ich genieße gerade die Ruhe hier draußen. Hätte eine Stunde Zeit, einen Text fertigzustellen. Ruhe und Stille, Zeit und Inspiration – das sind die Dinge, die ein Autor braucht. Und natürlich einen Stift, eine Schreibmaschine und Papier – oder einen Rechner, der die Arbeit erleichtert, wenn man sich drauf einlassen möchte. Selbst Bukowoski hat mit über sechzig noch an manchem… Read more →

Ich kotz mich an

Ich bin gernervt. Gestresst. Na klar – von mir selbst. Warum? Weil ich mir viel zu oft was vornehme und nichts davon geschieht. Spüre richtig Hass in mir. Und Wut. Da ist nichts mit Klarheit und Ausgeglichenheit, es sind Stunden, die mir zuwider sind. Ich könnte jetzt Cupi anrufen, oder wen anders, könnte mich ausquatschen, wäre danach aber bestimmt noch… Read more →

Eine halbe Stunde Zeit

Manchmal hat man nur eine halbe Stunde Zeit. In einer halben Stunde liegt ein Termin an. Was macht man in dieser halben Stunde bis zum Termin? Man könnte Hausarbeiten erledigen, ins Grüne gaffen, einfach denken, rauchen, Fernsehn gucken, sonst was tun. Sich ärgern, überlegen, was man tun kann und die Zeit verstreichen lassen. Der Termin rückt näher. Es baut sich… Read more →

Luxus und Glück

Entspannter Morgen. Cigar habe ich schon hinter mir, das Telefonat mit meinem Freund Cupi auch, gefrühstückt, nun mit dem Blick nach draußen zum Vogelhaus, wo sich die Spatzen tummeln. Sogar schon ein Gedicht geschrieben. Hab länger keins verfasst, doch gestern habe ich mir bei „Neuzeit“ die letzten angehört und für gut befunden. Mein Schreibstil ändert sich gerade – der für… Read more →

Was du für dein Glück brauchst

Warum bin ich vormittags nicht so richtig klar und fit? So voller Elan und Kraft? Gehts euch auch so? Oder seid ihr gleich total ausgeruht, könntet Bäume ausreißen vor Vitalität? Ich fühle mich oft eher matschig. Ist es das Nikotin? Verklebt so langsam alles im Gehirn? Und wieso ist man überhaupt schlecht gelaunt? Rastet manchmal schneller aus? Steht sich selbst… Read more →

Die Klarheit

Guten Tag. Gehts euch gut? Ich hoffe es sehr. Ich warte auf die Klarheit, auf die Klarheit meiner Gedanken, oder eher auf die Klarheit meiner Seele? Irgendwie ist man doch oft wie bedöselt, nicht so ganz geordnet, man nimmt sich etwas vor, oder viel vor, viel zu viel – und am Ende bekommt man kaum etwas auf die Reihe. Und… Read more →

Jetzt hast du Zeit

Die Musik gerade düster. Die Welt gerade ziemlich hell. Frühling. Der Mensch ziemlich düster, im Innern. Still, in sich gekehrt, nachdenklich. Endlich. Nicht endlich, dass das Virus gekommen ist, aber endlich, dass der Mensch entschleunigt und hoffentlich beginnt, zu denken. So über dies und das. Was wichtig sein könnte. Wer uns eigentlich bis zum Tod begleitet. Sind es die reichen… Read more →