Kategorie: Tagebuch

Sonne satt und Wale und Wahlen

Strahlend blauer Himmel über uns, keine weiße Wolke, der weite graue Ozean, keine Wellen, weiße Motorboote, weiße Segelschiffe liegen still im Hafen, ein paar Yachten, wir fahren raus, etwa eine Stunde lang, ich schieße Fotos von meinem Sohn, seine Haare fliegen über die Reeling, er ist quietschvergnügt, wir werden langsamer, stoppen, denn wir erblicken einen schnittigen Hai. Es geht mit… Read more →

Nichts als Lüge dieser Text!

Wieder ein wundervoller Tag. Erst auf dem Markt in Orleans gewesen, am Nachmittag einen langen Spaziergang am Strand gemacht und massenweise Muscheln aufgesammelt. Es hat zum Glück aufgehört zu regnen und zu stürmen, die Sonne ist zwar nicht durch die graue Wolkendecke gedrungen, aber es ist relativ mild, so mild, dass man mit T-Shirt und Kapuzenpulli rumlaufen kann, selbst an… Read more →

Ich schreibe euch Schwachsinn!

Es ist halb elf am Abend. Heute war ein wundervoller Tag. Sturm und Regen, aber egal, wir sind zum Atlantik gefahren und waren fasziniert von den 4 Meter hohen Wellen, von der Brandung, von dem starken Wind, der uns ins Gesicht gepeitscht ist. Ich könnte es hier locker noch zehn Wochen aushalten. Bis Weihnachten wäre gar nicht schlecht. Ich liebe… Read more →

HA – ich lebe noch!!!

Es stürmt und regnet, um 21.30 Uhr. Wie heute den ganzen Tag. Ich möchte unbedingt noch einmal herkommen, nur um zu schreiben. Klar, es gibt auch andere Orte, wärmere Orte, mehr Leben, mehr Temprament, heißblütigere Länder, mehr Bars … Aber um zu arbeiten ist das hier schon der richtige Ort. Vor allem auch dieses wunderschöne Haus, die Terrasse, der Garten,… Read more →

Schreiben ist meine Freiheit!

Ich kann schreiben, denke ich. Denken andere auch. Viel zu viele Armleuchter sind unterwegs in der Szene. Grauenhaftes Gestümper. Ich habe zum Glück nichts mit der Szene zu tun, mit der Literaturszene jedenfalls nicht. Nee, mit gar keiner Szene, lieber bin ich für mich allein an meiner Maschine und einem Glas. Oder auch auf der Terrasse bei einer gut gerollten… Read more →

Gib zu, du bist Alkoholiker!

Ein etwas öderer Abend. Ja, ich kann jetzt ö, ä, ü schreiben. (Und alles in Klammern setzen und den ganzen anderen Kram!) : Doppelpunkt funktioniert auch. Meine Frau hat sich mal eben fünf Minuten mit der Tastatur beschäftigt. Sie ist auch diejenige, die alles zu Hause erledigt was Technik angeht. Ich schaffe es irgendwie, dauert aber alles Jahre. — Ich… Read more →

An die Reichen

Mucho Guscho ist rund, es gibt nur noch wenige Ecken und Kanten wuerde ich sagen. Ich lasse den Roman jetzt so wie er steht. Es sei denn, es meldet sich ein Verlag, dann gibt es die Politur. Wer moechte ihn vorab lesen? Gebt mir Bescheid, warte auf Kritik. Traut euch bitte.—- Es ist kurz nach zwoelf in der Nacht, die… Read more →

An F. aus D.

Es ist 15 Uhr, meine Frau, mein Sohn und meine Schwiegermutter sind bummeln gegangen, ich kann den Nachmittag fuer mich allein geniessen, wie schoen, und lasse euch dran teilhaben. Bukowki sagt, eine riesige Schriftstellerkrankheit sei es, dass alle Schriftsteller an sich glauben wuerden, die schlechten noch mehr als die guten. Ich glaube voll an mich, so n Scheiss. Heutzutage muss… Read more →

EIN GROSSES WUNDER!!!

Samstag, 22.30 Uhr. Meine Laune laesst zu wuenschen uebrig. Die gute Laune kann einem nicht immer aus dem Gesicht spruehen, klar, aber wenn ich schlecht gelaunt bin, muessen alle anderen darunter leiden, selbst ich, ich am allermeisten. Mir gehts dann dreckig, mich kotzt alles an, bin von allem total genervt, gebe den anderen fuer alles die Schuld, bin ganz in… Read more →

Elfter Hochzeitstag am Strand

Ich brauche abends immer erst ein bisschen Benzin, um auf Touren zu kommen. Der Motor ist schwach, braucht Anschwung, dann laeuft er aber irgendwann und ist nur schwer zu stoppen. Er raucht und qualmt, ist scharf, ist heiss, prescht nach vorn ueber den Highway des Lebens. Vor dem Abgrund kommt er zum Stehen, schaut in die Ferne, um zu pruefen,… Read more →