Kategorie: Tagebuch

Eigentlich gehts mir ganz gut

Bin ziemlich schlapp. Bin oft melancholisch. Habe wenig Zeit. Aber meine Frau hat „Im Wahn der Zeichen“ gegengelesen. Das heißt, ich arbeite das Ding jetzt noch zwei- dreimal durch, dann gehts raus, mit NEUEM TITEL, als ebook und als Taschenbuch. Außerdem sitze ich an dem neuen Roman, die ersten Seiten sind verfasst, es läuft ganz gut. Mein Ziel ist es,… Read more →

Die Erde ist freundlich, warum wir eigentlich nicht ?

Ich sitze tatsächlich an meinem neuen Buch! „Psychotische Attacken“ ist bei neobooks veröffentlicht! Alte Stories, durchgekämpft bis zur Vergasung, 25 Stück! Jetzt sind es schon 7 Seiten im neuen Roman. Fiktive Sachen, die wahr sein könnten. Ein wundervolles Gefühl, etwas Neues zu beginnen. Es ist Mittwochabend, 23 Uhr, ich sitze auf der Terrasse, rauche ne Cigar, trinke Weißwein und tippe.… Read more →

Berlin, ich bin ein Landei!

Ja, ich war drei Tage in der Weltmetropole Berlin. Bei meinem guten Freund M.C. In Neukölln, dunkler Hinterhof, noch dunkleres Treppenhaus, in der 3. Etage, dort scheint sogar ab und zu die Sonne rein, in seine Wohnung. Im Hinterhof riecht es ganz eigen, nach Feuchtigkeit und Kohle, zwei hohe Kastanien stehlen das Licht, schenken aber sattes Grün und Sauerstoff. Vogelgezwitscher.… Read more →

Titel? Armes Deutschland !

Bin aus Danzig zurück. Ein Kurztrip von 5 Tagen, der sehr schön war. Jetzt sitze ich wieder in meinem Arbeitszimmer und bin etwas melancholisch. Nicht depressiv! Der Blues läuft im Hintergrund, die Kerze brennt, das schummrige Licht, die Wanduhr steht still, ich habe sie noch nicht aufgezogen. Es ist Donnerstagabend, halb zwölf. In Danzig bin ich nicht zum Schreiben gekommen,… Read more →

DANZIG

Bin in Danzig. Hier in der Nähe wurde 1943 meine Mutter geboren. Meine Oma flüchtete mit 7 Kindern nach Devese. Mein Opa war an der Front. Ernst, der 4-jährige Bruder meiner Mutter, starb auf der Flucht. Meine Oma trug ihn auf ihren Armen, weil er nicht mehr laufen konnte. Wenn die Russen kamen, mussten sie sich schnell im Wald verstecken.… Read more →

Die Zeit rennt und rennt

Die Wanduhr tickt. Der Laptop summt. Ansonsten ist es still im Haus. Frau und Sohn schlafen, es ist halb elf, am Freitagabend. Das Leben kann so schnell vorbei sein. Voll rausgerissen, einen Tag vorher noch lebendig, noch fit, dann ein Sturz, der Schädel bricht, Blutergerguss, schwerbehindert. Alles ganz anders. Jeden kann es erwischen, keiner ist gefeit. Das Leben sollte man… Read more →

Bisschen philosophieren …

Ich lass mich leiten – manchmal – viel zu selten, leider. Von Musik, von Whisky oder Wein, von einem guten Rausch. Lasse mich leiten, viel zu selten, die Inspiration fehlt zu oft, viel zu oft. Kreativität adieu. Wo bist du hin? Wo steckst du? Mir fehlt die Poesie, das Gedicht, die Magie, die Pflicht … mich zu zwingen bringt nichts.… Read more →

Roman „Mucho Guscho“

Fitzek hat mein Cover benutzt! Verlag Droemer Knaur. Fitzek: „Der Insasse“ Wieso kauft ein so großer Verlag nicht die Exlusivrechte für ein Bild, dass sich jeder Arsch aus dem Netz runterladen kann, um es zu benutzen!? Ich bin so ein Arsch, habe 8 Dollar bezahlt. Das heißt, mein lieber Grafiker Jean Coppon. Ackert sich einen ab, tagelang, wir freuen uns,… Read more →

Etwas leer

Manchmal hat man der Welt nichts zu sagen. Dann kann man sich auch nicht dazu zwingen. Man ist vielleicht leerer also sonst, oder der Kopf steht einem woanders. Man denkt zu viel. Es wird sowieso schon so viel gesagt. Oft viel zu viel. Dinge, mit denen man nichts anfangen kann. Dinge, die einen sogar belästigen, stören, gar runterziehen. Blabla. Ich… Read more →