Autor: Henning Taube

Magie

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser! Die Sucht, dass ich hier jeden Abend eine Seite füllen muss, ist verschwunden. Sechs Tage bin ich in Berlin gewesen, und mir war nicht danach, einen einzigen Blogbeitrag verfassen zu müssen. Natürlich habe ich anderes geschrieben, ist ja klar, ohne geht nicht. Gerade überarbeite ich alte Gedichte. Gedichte aus dem Jahr 2003. Ich kann… Read more →

7. September 23

Auf die Klarheit ein Bier. Genau jetzt. Ohne schlechtes Gewissen. Mittwoch oder Donnerstagabend um 22 Uhr 45. Prost! Was liegt so an? Nicht viel. Ein guter Tag liegt hinter mir. Eine klare Sternennacht liegt vor mir. Ich freue mich über das Bier. Ich freue mich auf mein Bett. Ich freue mich auf meine Träume. Ich freue mich aufs Aufstehen. Manchmal… Read more →

Mein Bruder Jörg

Wie still es hier ist morgens um 5.00 Uhr auf meiner Terasse. Nichts als dass Klackern der Tasten. Der erste Gruß geht an TB – Fortuna ist Spitzenreiter in der 2. Liga. TB würde jetzt sagen: „Hast du was anderes erwartet! Es geht mir noch immer gut. Ich schlafe wie ein Toter. Es ist wirklich so: Seitdem ich wieder rauche,… Read more →

Ihr baut mich auf

Mir geht es besser. Also sagen wir, so einigermaßen gut. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zum letzten Mal auf meiner Terrasse gschrieben habe. Bei einem Glas Wein und Zigaretten. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zum letzten Mal ins Fließen geraten bin. Während des Schreibens. Nun gut. Heute Abend (es ist 21 Uhr 23) sitze ich jedenfalls… Read more →

Ich bin nicht Hemingway

Guten Morgen am Sonntag um 6 Uhr 35. Ich komme nicht mehr ins Fließen. Die Fantasie ist dahin. Und nicht nur das. Auch das Überarbeiten von alten Manuskripten fällt mir unglaublich schwer. „Jetzt fühlen Sie sich wahrscheinlich wie Millionen von anderen Menschen.“ Das sagte mein Therapeut. Ja, leider. Niemals wollte ich so sein wie alle anderen. Doch die Verrücktheit ist… Read more →

Wieder auf Nikotin

Ich würde gerne wieder dorthin, wo ich gewesen bin. Zurück in die Fantasiewelt. Die Medikamente lassen es derzeit nicht zu. Leider. Dafür bekomme ich mein restliches Leben (so einigermaßen) auf die Reihe. Könnte man jedenfalls annehmen. Doch würde man in mich hineinschauen können – oh Schreck! Da ist nichts als Leere. Alles grau in grau. Wie erfüllt von fantastischen Gedanken… Read more →

Zigaretten und Alkohol

Seit zwei Monaten rauche ich nicht mehr. Und es fällt mir verdammt nochmal sauschwer. Ich frage mich, warum eigentlich. Warum unbedingt will ich nicht mehr rauchen? Natürlich kenn ich ein paar Gründe. Scheiß drauf. Ich bilde mir ein, dass ich mehr und besser schreibe, wenn ich rauche. Schaue ich aber zurück, habe ich auch mit Zigarette in den letzten Monaten… Read more →

Ich bin ein Säufer

Es ist nicht so leicht, sich seine Sucht einzugestehen. Trinkst du jeden Tag Alkohol, bist du Alkoholiker. Dann bin ich wohl einer. Seit Jahren trinke ich jeden Tag – zumindest ein Glas Wein. Meistens aber mehr. Daher ist es verdammt gut, Freunde zu haben, die einem die Augen öffnen. Freunde zu haben, die einem die Wahrheit an den Kopf knallen.… Read more →

Keine Ahnung

Ich mag noch ein paar Zeilen schreiben. Oder auch nicht. Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wo ich stehe. Ich sitze gerade. Zum Glück. Ein wenig mehr Farbe. Ein wenig mehr Hoffnung. Lust auf den Kurzroman BLOCK. Das eintönige Grau wird gerade von ein paar farbfrohen Nuancen durchbrochen. Bunt ist mein Leben aber noch nicht wieder. Ich mache mir zu viele… Read more →

Schreib jeden Tag eine Seite

Du sitzt auf deiner Terrasse an der Ostsee und schaust den Wolken nach. Und wieder einmal fällt dir nicht ein, was du schreiben könntest. Denn das Leben ist dir zu öde geworden. Sagen wir lieber, in deinem Kopf ist es zu öde. Scheiß drauf. Akzeptier endlich, dass du nicht zu den Großen gehörst. Was heulst du uns was vor! Leck… Read more →