Heute kotzt es mich mal wieder an, dass ich fast jeden Tag Alkohol konsumiere. Ja, es nervt mich. Auch wenn es zumeist nur ein bis zwei Gläschen Wein sind, oder auch mal ein Gläschen Rum oder Whisky – ich bin kurz davor mich zu entscheiden. Mich zu entscheiden, das Trinken ganz sein zu lassen. Ich liebe es natürlich. Ich mag… Read more →
Kategorie: Tagebuch
40 Tage
Guten Morgen um 5 Uhr 40. Ich bin müde. Sobald ich aufwache, egal um welche frühe Morgenstund, zieht es mich zu meinem Schreibtisch hin. Wer oder was zieht mich? Der Schreibtisch wirkt wie ein Magnet auf mich. Anstatt noch zwei Stunden zu schlafen, wie ich es heute durchaus könnte, will ich lieber schreiben. Wenn ich doch wenigstens wüsste, was ich… Read more →
Ein Bier steigt mir zu Kopf
Zwanzig Minuten habe ich Zeit. Noch weiß ich nicht, was ich schreiben will. Oder muss. Es kommt, wie es kommt. Ohne vorher nachzudenken. Meine Gedanken sind so schnell wie meine Finger, die die Tasten niederdrücken. Ich trinke einen Schluck Kaffee, rauche eine Zigarette, freue mich auf den Tag, der vor mir liegt. Noch weiß ich nicht, was er bringt. Hält… Read more →
Grenzenlos
5 Uhr 30 Eine halbe Stunde Zeit. Eine halbe Stunde Freiheit. Eine halbe Stunde schreiben. Heute Morgen bin ich mit einer Textzeile von Westernhagen in meinen Gedanken aufgewacht: „Alles was du denkst, alles was du fühlst, ist grenzenlos …“ So ist es. Den Gedanken sind keine Grenzen gesetzt. Und wie sollte man Gefühlen Grenzen setzen? Menschen bauen Grenzen. Uns selbst… Read more →
Träume
In deinen Träumen begegnest du Menschen, mit denen du jahrelang nichts zu tun hattest. Alte und große Lieben tauchen auf, die dich erinnern lassen. Manchmal träumst du von Menschen, die längst verstorben sind. Auch träumst du von deinen Feinden. Und du träumst von ganz und gar unbekannten Menschen. An manchen Traum kannst du dich erinnern. Manchen Traum möchtest du nicht… Read more →
Enthaltsam
Es ist 4 Uhr 30. Ich bin süchtig. Süchtig zu schreiben. Mir fällt nichts ein. Ich bin süchtig und muss mich zwingen. Es ist 15 Uhr 16. Fällt mir jetzt etwas ein? Bestimmt nur blabla. Blabla trainiert trotzdem den Geist und die Finger. Ich empfehle mir, jeden Tag ein paar Sätze zu schreiben. Das Gleiche empfehle ich dir, o Schriftsteller.… Read more →
Ich verstehe mich nicht
Ich habe die Schnauze voll von Gedichten. Erstmal. Eine Pause ist angesagt. Viel lieber würde ich die Fortsetzung von „weg“ schreiben. Also lese ich ab sofort meinen eigenen Roman, was mir aber schon nach fünf Seiten gegen den Strich geht. Und doch will ich. Und doch habe ich Lust. Ich verstehe mich nicht. Genauso wenig wie ich dich verstehe. Aber… Read more →
Leben
Ich kann nur das schreiben, was ich gerade fühle. Wollte ich über die Liebe schreiben ohne zu lieben, wäre es ein Witz. Ein schlechter Scherz. Was fühle ich also in diesem Augenblick? Auf jeden Fall Wärme. In meinem Zimmer ist es angenehm warm. Und was fühle ich in mir? Auch Wärme. Keine Kälte. Ich fühle keinen Hass. Keinen Schmerz. Was… Read more →
Mir scheint die Sonne aus dem Arsch
Meine Laune ist heute tadellos. Das Fenster in meinem kleinen Zimmer steht auf kipp, die Sonne scheint, der leichte und kühle Wind weht herein und lässt mich seine Frische spüren. Ich bin ausgeruht und fühle mich glasklar in meinen Gedanken. Eine Zigarette und ein Glas Wein versüßen mir den sowieso schon so süßen Tag. Herrlicher geht kaum. Gleich setze ich… Read more →
Ein Krieger hat Kraft
Guten Morgen um 5 Uhr 11. Habe wild geträumt. Um halb fünf hat mich mein Kater geweckt. Gestern bin ich zornig ins Bett gegangen und heute morgen bin ich wütend aufgestanden. Schwamm drüber. Mir geht es trotzdem okay. Die Sonne kann einem nicht jeden Tag aus dem Arsch scheinen. Manchmal kommt da einfach Scheiße raus. Vor allem dann, wenn man… Read more →