Autor: Henning Taube

SHG „über den Berg“

Gerade zieht eine Welle der Depression übers Land. Bücher kommen auf den Markt, Prominente outen sich, in vielen Zeitungen ist darüber zu lesen. Man hört von Burn Out, von Angst- und Panikattacken, Borderline und Phobien. Hin und wieder gibt es einen Einblick in die Bipolarität, aber eben nur hin und wieder. Was noch immer das totale Tabuthema ist, ist die… Read more →

Tu, was du willst

Scheiß auf zu lange Sätze. Kurz und knackig ist besser. Ist besser, kann ich mir sparen. Sagt wer? Regen fällt. Ach nee. Was sonst. Bleibt liegen. Trocknet. Wasserdampf steigt nach oben. Währenddessen. Nach oben, kann ich mir sparen. Währenddessen auch. Sagt wer? Ich kann schreiben, was ich will. Wird behauptet. Kannste aber vergessen. Natürlich. Gehste in den Knast. Hinter Schwedische… Read more →

Keine Sau interessiert sich

Wie viele Verse, Texte, Gedichte fliegen hier rum? Fünfhundert? Siebenhundert? Tausend? So ungefähr. Kein Mensch interessiert sich dafür. Setze ich mich an die „Jack Daniels-Gedichte“ und dehne sie zu Kurzgeschichten, entstehen über 300 Seiten. Also wartet ein neues Buchprojekt auf mich. Kein Mensch interessiert sich dafür. „Mucho Guscho“, „F25“, „weg“ – keine Sau interessiert sich dafür. Nun also werde ich… Read more →

Unverhofft kommt …

Guten Morgen! Mir gelingt es derzeit nicht, die Natur um mich herum zu beschreiben. Lust jedoch habe ich dazu, den zweiten Teil von „Mucho Guscho“ zu verfassen. Oder an meinen Kurzgeschichten zu arbeiten. Leider ist Tag für Tag viel zu tun, meistens bleibt die Fantasie auf der Strecke. Mir fällt es auch nicht leicht, diesen Blogbeitrag zu schreiben – und… Read more →

Ganz plötzlich

Lass die Gedanken fliegen. Wer weiß, wo sie dich hinführen. Die Gedanken können frei sein. Sie könnten es zumindest. Folge ihnen, wenn du es vermagst. Beobachte sie. Halt einen Gedanken, der dir gefällt, kurz fest. Und dann lässt du ihn wieder frei. Breite deine Arme aus. Atme tief ein, atme tief aus. Am besten, wenn du freie Sicht hast, irgendwo… Read more →

Ein sinnloser Text

Guten Tag! Poetry Slam im Faust am 21.10.21! Ich bin dabei. Ich freue mich sehr drauf. Wie siehts bei euch aus? Ich jedenfalls fühle mich klar und ausgeruht. Mein Therapeut, von dem ich soeben komme, hat den Eindruck, dass ich leicht „drüber“ bin. Ich merke davon ja meistens nichts, fühle mich höchstens ganz gut. Vor wenigen Wochen hing ich noch… Read more →

Schreib mir ruhig

Die Zeit verstreicht. Sie rennt und rennt und rennt. Wir gehen mit ihr. Wir rennen mit ihr. In den Gedanken sind wir gar viel schneller. Oftmals sind wir schon beim dritten Schritt, statt beim ersten. Wir stolpern. Fallen auf die Nase. Glück, wenn wir uns wieder erheben und neu starten können. Bei Schritt 1. Einen Fuß vor den anderen gesetzt.… Read more →

Die Kunst ist ein Zauber

Ein paar Zeilen am Morgen. Die Wolken hängen tief. Der Wind weht lasch. Lange habe ich nichts von mir lesen lassen. Ich fühle mich okay. Ganz gut eigentlich. Eigentlich. Die Spatzen schlagen sich ihre Bäuche voll. Manch ein Mensch ist gerade traurig, ein anderer zufrieden, gar glücklich. Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Ich soll ja auch nicht. Ich… Read more →

Das Schlimmste ist geschafft

Guten Abend! Das Schlimmste ist glücklicherweise geschafft. Meine depressive Stimmung hat sich nach vielen Wochen wieder ein wenig aufgehellt. Ich bin zwar noch durchaus in einem leichten Mischzustand, doch wenn es nicht mehr ganz so tief nach unten geht, wie zuletzt, kann ich zufrieden sein. Richtig hoch ging es diesmal gar nicht, was aber auch nicht weiter tragisch ist. Je… Read more →

Viel zu viel

Okay, ich habe das Gefühl, dass ich endlich mal wieder etwas von mir hören lassen sollte. Mir geht es derzeit nicht gut, ich bin depressiv. Dennoch bin ich fleißig am Schreiben. Doch alles, was ich hier in diesem Blog veröffentlichen würde, wäre in dieser Zeit zu persönlich. Es passiert gerade unglaublich viel. Noch immer nutze ich das Schreiben als Ventil,… Read more →