… mit meinem Sohn. ne Männergeschichte. Das Hotel in Neukölln, Cupi wohnt in Kreuzberg, direkt an der Grenze zu Neukölln, Bürknerstraße. Mit dem Fahrrad durch den Görli und den Treptowerpark. Zum Tegeler See an den Strand, Sonne und Wasser tanken, Legoland Potsdammer Platz, klar – Zoo – Pandas gucken, Freunde in Stegliz besuchen, jeden Tag essen gehen, Cigarillos paffen, meine… Read more →
Autor: Henning Taube
Ich habs – das Schreibzimmer!
in Springe. In einer alten Möbelfabrik. Dank guter Freunde und Bekannte, die mich unterstützen, beziehe ich zum 1.8. einen ziemlich großen und hellen Raum mit zwei Fenstern, direkt am Deister. Die Aussicht ist nicht weit, aber grün, vor den Fenstern stehen ein paar Bäume. Der Raum ist weiß und leer, der abgeranzte Teppichboden grau. 22,5 qm. 135 Euro Warmmiete. Dieses… Read more →
Es kribbelt mehr und mehr
Es ist nicht der magische Kreis, für den ich ihn so lange hielt. Wahrscheinlich ist jeder Künstler in seiner Freizeit, also in einer Zeit, in der er frei ist (denn viele viele Künstler sind nicht frei, da sie am Hungertuch nagen), ein so ziemlich normaler Alltagsmensch. Einkaufen, Wohnung putzen, kochen usw. Hier Probleme, da Probleme. Gedanken und Sorgen, wie er… Read more →
Sag Danke
Mittwoch, fast 23 Uhr Das Glas Whisky, die alte tickende Wanduhr, der weiße Schreibtisch mit der rotbraunen Lederunterlage, die schwarze Tastatur, Zettel, Blätter, Bücher, der scharfe Atem, Geschmack von Zigarre im Mund, leicht berauscht, zu schade, jetzt schon dem Abend den Rücken zu kehren. Noch ein paar Sätze, Worte, Zeilen – klackklackklack … Gedanken, kurz, knackig, keine poetischen Ausflüge über… Read more →
Schreiben heißt für mich Leben
Für eine gewisse Zeit bist du Künstler. Du lebst deine Kunst – du lebst den Künstler. Du lässt ihn raushängen – für dein Publikum. Für dein Ego. Zuhause streifst du deine Kleidung ab, die Sonnenbrille, den Hut, die schwarzen Klamotten (oder die bunten), entfernst die Schminke, schlüpfst in deine Schlabberhose und bist du. Falls du du noch sein kannst. Falls… Read more →
Mir fällt kein Titel dazu ein
Verfolgt. Gefasst. Verlies. Gefoltert. Getötet. Nichts Außergewöhnliches auf der Erde. Missbraucht. Vergewaltigt. Kleinstkinder. Verschlossene Augen. Taube Ohren. Und die Fresse halten, man will nicht auffallen. Wer weiß. Wir können uns nicht im Ansatz vorstellen, wie es ist. Wir hier, die nie misshandelt wurden. Wir hier, die nie flüchten mussten. Wir hier, die gesunde Kinder haben. Und doch wird geschimpft –… Read more →
Lächele selbst
Guten Morgen Die Stille ist angenehm, nur das Summen und das Zwitschern und ganz schwache Stimmen von weiter hinten. Manchmal brauchst du Ruhe und Stille, vor allem im Kopf, manchmal ist es gut, Geräusche, vor allem Stimmen, zu hören. Und Menschen zu sehen, zu treffen, mit ihnen zu reden. Wenn du einsam bist, wirst du krank. Oder du bist es… Read more →
Über meine Rauch-Sucht
Guten Morgen und schönes Wochenende! Ich spiele seit ein paar Tagen ernsthaft mit dem Gedanken, das Rauchen aufzugeben. Und zwar schon bald. Es nervt mich, abhängig und süchtig zu sein. Manchmal ist es sinnvoll, Dinge aufzugeben, von denen man glaubt, man liebe sie. Vor allem, wenn sie Schaden bringen. Mir geht es gar nicht so sehr um die Gesundhei –… Read more →
Gedichte vom 5.Februar 2003
Am häufgisten sind es Begegnungen, die nicht zufällig geschehen
Halb zehn abends, am Montag Das Wochenende ist verflogen wie Wolken im Sturm. Ralf kam mit einem Gespann – also einer alten weißroten BMW mit Beiwagen. Jetzt ist er auf dem Weg nach Frankreich, holt seine Freundin von dort ab, dann gehts weiter in die Schweiz. Er transportiert wundervolle Münzen in seinem Koffer, die ersten beiden, die mir ins Auge… Read more →