Autor: Henning Taube

Über meine Rauch-Sucht

Guten Morgen und schönes Wochenende! Ich spiele seit ein paar Tagen ernsthaft mit dem Gedanken, das Rauchen aufzugeben. Und zwar schon bald. Es nervt mich, abhängig und süchtig zu sein. Manchmal ist es sinnvoll, Dinge aufzugeben, von denen man glaubt, man liebe sie. Vor allem, wenn sie Schaden bringen. Mir geht es gar nicht so sehr um die Gesundhei –… Read more →

Am häufgisten sind es Begegnungen, die nicht zufällig geschehen

Halb zehn abends, am Montag Das Wochenende ist verflogen wie Wolken im Sturm. Ralf kam mit einem Gespann – also einer alten weißroten BMW mit Beiwagen. Jetzt ist er auf dem Weg nach Frankreich, holt seine Freundin von dort ab, dann gehts weiter in die Schweiz. Er transportiert wundervolle Münzen in seinem Koffer, die ersten beiden, die mir ins Auge… Read more →

Bestimm selbst, wem du glaubst

Mein guter Freund Ralf kommt mich übers Wochenende besuchen. Ralf lebt seit, ich glaube, seit zehn Jahren, in einem Auto. In einem alten Benz, also in einem Bus, 308 oder sowas. Besser gesagt, hatte er schon diverse davon. Er kauft sich einen, möglichst günstig, baut ihn aus, lebt darin für eine gewisse Zeit, reist durch Europa, verkauft ihn wieder, kauft… Read more →

Bist du nie geschwommen, weißt du nicht, wie es ist

Guten Morgen Vielleicht haben alle Lebewesen eine Seele. Wahrscheinlich schon. Denn die Seele ist diejenige, die fühlt. Nicht immer ist es sinnvoll, sich von seinen Gefühlen überwältigen zu lassen. Gefühle können töten, einen anderen, oder auch dich selbst. Aber manchmal kann man sich gegen diese übermächtigen Ausbrüche kaum wehren. Und dann ist es vielleicht nur noch der eine Tropfen, der… Read more →

Drei durchwachsene Tage

Ach, Scheiße. Mir steigt einiges über den Kopf. Kein System, Dinge, die ich machen will, die ich doch nicht auf die Reihe kriege. Bin unsicher. Oft nervös. Vielleicht hat es mit der Reduzierung der Medis zu tun. Denke und denke, und bin dann irgendwann völlig k.o. Weil immer was anliegt, was mir nicht passt. Irgendwelche bescheuerten Pflichten, die zu erfüllen… Read more →

Glück, wenn du gelitten hast

Ich genieße gerade die Ruhe hier draußen. Hätte eine Stunde Zeit, einen Text fertigzustellen. Ruhe und Stille, Zeit und Inspiration – das sind die Dinge, die ein Autor braucht. Und natürlich einen Stift, eine Schreibmaschine und Papier – oder einen Rechner, der die Arbeit erleichtert, wenn man sich drauf einlassen möchte. Selbst Bukowoski hat mit über sechzig noch an manchem… Read more →

Ich kotz mich an

Ich bin gernervt. Gestresst. Na klar – von mir selbst. Warum? Weil ich mir viel zu oft was vornehme und nichts davon geschieht. Spüre richtig Hass in mir. Und Wut. Da ist nichts mit Klarheit und Ausgeglichenheit, es sind Stunden, die mir zuwider sind. Ich könnte jetzt Cupi anrufen, oder wen anders, könnte mich ausquatschen, wäre danach aber bestimmt noch… Read more →

Eine halbe Stunde Zeit

Manchmal hat man nur eine halbe Stunde Zeit. In einer halben Stunde liegt ein Termin an. Was macht man in dieser halben Stunde bis zum Termin? Man könnte Hausarbeiten erledigen, ins Grüne gaffen, einfach denken, rauchen, Fernsehn gucken, sonst was tun. Sich ärgern, überlegen, was man tun kann und die Zeit verstreichen lassen. Der Termin rückt näher. Es baut sich… Read more →