Kategorie: Tagebuch

Ich, ich, ich…

Bring Licht in die Welt. Mit deinen Augen, mit deinem Blick, mit deinem Herzen. Und nimm das Licht in dir auf. Saug es ein. Sei frisch, sei wach, sei aufmerksam. Sei sensibel in deinem Ausdruck. Halte dich zurück, gehe in Demut und Bescheidenheit. Glaube nicht, du seist weiter als dein Nachbar. Glaube nicht, nur weil du glaubst ihn gut zu… Read more →

Keine Inspiration

Das Alter? Die Medikamente? Die allgemeinen Lebensumstände? Erlebe ich zu wenig? Ich weiß nicht mehr wie man ein Buch schreibt. Es reicht nicht einmal mehr für ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte. Meine Fantasie ist spurlos in der Kanalisation verschwunden. Sie hat sich aufgelöst. Die Technik ist dahin. Ich starre auf den beinahe leeren Monitor. Nichts als diese wenigen Sätze. Wenigstens… Read more →

Sätze, die dich berühren

Jetzt ist hier alles ordentlich. Alles gerade. Genau so, wie es stehen und liegen soll. Nichts wird dem Zufall überlassen. Wie schäbig das Leben auf einmal ist. Wie geplant und durchdacht. Wo ist die Verrücktheit? Wo ist die Spontanität? Und wo verdammt ist die Kreativität? Wo ist …? Wo ist …? Wo ist die Freiheit? Ich habe das Gefühl, je… Read more →

Es ist nicht mehr wichtig

Guten Morgen Es ist mir nicht mehr wichtig euch zu unterhalten. Es ist mir nicht mehr wichtig etliche Blogbeiträge zu schreiben. Oft hatte ich das Gefühl einer gewissen Verantwortung. Es ist mir nicht mehr wichtig Lesungen zu geben. Und es ist mir nicht mehr wichtig von meiner Schreiberei leben zu müssen. Träume von Millionen und Abermillionen Lesern sind ausgeträumt. Die… Read more →

Weltstiftung

Ja, ich bin im Hotel Atlantic gewesen. Kurz. Sehr kurz. Genau richtig. Ein paar Sekunden. „Guten Abend, ich möchte diese Bücher für Udo Lindenberg abgeben, er weiß Bescheid!“ – „Er weiß Bescheid?“ – Er weiß Bescheid!“ Die Bücher in die Hand gedrückt und verschwunden. Ich erwarte keine Antwort. Ich habe nur das Gefühl, dass Udo Die letzte Version … vom… Read more →

Ein Brief an Udo Lindenberg

Guten Tag lieber Udo, ich habe keine Lust mehr mir Gedanken darüber zu machen, wie wir den Weltfrieden schaffen können. Ich habe 35 Jahre davon geträumt. Der Traum ist ausgeträumt. Ich habe aufgegeben. Nun ist es an der Zeit, mich um mich selbst zu kümmern, wozu ich viel mehr Lust habe. Ihr habt Schiss vor der Wahrheit. Ihr habt Schiss… Read more →

Kein Mensch ist perfekt

Ich möchte zu mir finden. Vor nichts weglaufen. Der Tod packt dich ja doch. Vielleicht ist er schon ganz nahe. Zack. Wir wissen es nicht. Es kann ein Unfall sein. Ein Herzinfarkt. Sonst was. Ein Mord. Es gibt Menschen, die Morde planen. Wie fühlen sie sich währenddessen? Sie müssen sowas von ängstlich sein. Vor was haben sie Angst? Das Schreckliste… Read more →

Glaub an dein Glück

Von den berühmten Künstlern habe ich keine Hilfe zu erwarten. Grönemeyer, Westernhagen, Lindenberg, Maffay, Tavil, Krömer, Wecker … Sie kochen ihre eigene Suppe. Sie raffen nicht, dass wir ein Kreis sind. Oder sie wissen viel mehr als ich glaube. Kein Verlag will mich veröffentlichen. Bestimmt liegt es nicht allein an den Werken. Vielmehr liegt es an meiner „kranken“ Person. Dabei… Read more →

Das Gespräch

Die totale Stille, am Morgen um halb fünf auf Daniels Terrasse in Thun. Es gibt nichts zu hören, aber schon eine Menge zu sehen. Straßenlaternen glänzen, Lichter spiegeln sich auf der Oberfläche des Thunersees. Wache ich auf, muss ich aufstehen, treibt es mich sofort zu meinem Notebook, um ein paar Sätze zu schreiben. Ich bin süchtig. Süchtig nach Nikotin, süchtig… Read more →

Schwierige Jahre

Die Sonne scheint, und ich sitze bei Daniel in Thun auf der Terrasse und schaue auf die Alpen. Es ist halb drei am Nachmittag. Meine Laune ist fantastisch. Ich weiß zwar nicht, was ich schreiben soll, aber die Zigarette und der Kaffee tun mir gut. Ich könnte hier bis zum Abend sitzen, mich von der Sonne wärmen lassen und in… Read more →