Autor: Henning Taube

Unter Kontrolle

Manchmal fällt mir nichts ein. Oftmals sitze ich vor dem grauen Monitor und überlege. Manchmal hänge ich durch. Oftmals frage ich mich dann, ob ich wieder in einer Depression stecke. Der Antrieb fehlt. Die Ideen und die Inspirationen. Meine Hände schwirren über der schwarzweißen Tastatur. Gerade schaue ich aus dem Fenster, ich sitze im Wohnzimmer. Der Himmel grau verhangen, der… Read more →

Traumsequenzen

Die Stille. Die Regentropfen tröpfeln auf die Steine. Ich trinke einen Schluck Rum und trauere der Poesie hinterher. Das neue Jahr hat heute begonnen. Ohne mich zu fragen. Keine Vorsätze, die ich mir auferlegt habe. Ich lasse mich tragen. Wohin? Durch das neue Jahr. Vielleicht springe ich ab. Aus deinen Händen. Und gehe den Weg, der meinen Tagtraum erfüllt. Seit… Read more →

Sehnsucht

Es ist 16 Uhr 30. Bisher war der Tag okay. Ich habe zwar nichts auf den Schirm gekriegt, aber die Stimmung ist nicht ganz so trübe wie gestern. Mir kam in den Sinn, dass ich wahrscheinlich noch immer von der Corona-Infektion so müde bin. Ich könnte nur schlafen. Ich finde es jedoch zu schade, den ganzen Tag zu verpennen, gerade… Read more →

Müde

Bin ich müde heute Morgen. Dabei ist es schon nach neun. Ich stehe unter Druck. Dabei könnte ich ziemlich entspannt sein. Ich muss diese Woche nicht arbeiten. Wenn ich ehrlich bin, rührt der Druck daher, dass ich wahrscheinlich auch mit BLOCK keine Agentur und keinen Verlag finde. Ich muss also weiter jobben. Es gibt so viele Millionäre in Deutschland. Ich… Read more →

Ein Zauber

Fröhliche Weihnachten. Ich überarbeite gerade den Roman „weg – die kleine Trilogie“. So ganz zufrieden bin ich mit dem zweiten Teil nicht. Hingegen empfinde ich den ersten Teil als gelungen. Im zweiten Teil gefällt mir der Schreibstil nicht so gut. Er erscheint mir zu gewollt und nicht gekonnt. 2015 habe ich noch ganz anders geschrieben als heute. Und 2029 schreibe… Read more →

Egoist

Jetzt sitze ich hier in meinem kleinen Zimmer und tippe ein paar Zeilen. Es ist halb zwölf in der Nacht. In meinem Zimmer ist es warm und gemütlich. Auf dem Schreibtisch steht ein Glas Rotwein und eine Kerze brennt. Gerade trinke ich den ersten Schluck. Auf den Weihnachtsmann! Auf die Engel! Auf Christus! Auf alle Götter, die es gibt! Ich… Read more →

Dröhnung

Gibst du dich jeden Tag dem Rausch hin, nimmst du dir selbst die Inspiration und Kreativität. Nimmst du dir die Klarheit und die Wahrheit. Wankst du nur bedröhnt durchs Leben, tötest du deinen Geist. Deine Ideen gehen flöten. Dein Talent und deine Konzentration. Ohne Dröhnung bist du in jedem Fall wacher und ehrlicher zu dir selbst. Bist du auf Koks,… Read more →

Es macht Sinn

Es ist gut, wenn du im Leben einen Sinn siehst. Es ist dein Sinn. Er gehört dir. Siehst du im Leben keinen Sinn, ist das Leben sinnlos. Der eigene Sinn macht das Leben aus. Es bringt nichts, jemandem nachzueifern. Du solltest deinen eigenen Sinn entdecken und wissen. Weißt du deinen Sinn, verwahrst du einen wahren Schatz. Der Sinn muss nicht… Read more →

Ideen und Visionen

Ein neuer Roman wartet. Oder ein Drehbuch? Es sind mehrere Ideen in meinem Schädel, die derzeit entstehen. Sie müssen noch ein wenig warten. Noch Geduld haben. Wachsen. Reifen. Ich bin mir noch nicht sicher genug. Eine Idee, nur zu haben, genügt nicht. Sie muss ständig neu überdacht, umgestaltet und ausgestaltet werden. Manche Ideen sollte man für sich behalten. Manche teilen.… Read more →