Wer suchet, der findet

Da bin ich wieder in alter Frische. Einen schönen guten Abend! Einen schönen guten Morgen! Guten Tag!

Es ist ja so, dass man oft nicht weiß, wer man ist. Was man will. Was man genau will. Und dann fragt sich der ein oder andere: Bin ich Künstler? Bin ich Techniker? Bin ich Handwerker? Oder möchte ich den ganzen Tag Sport machen? Oder nichts? Einfach nur in die Glotze gaffen? Es gibt tatsächlich Menschen, die sind nicht kreativ. Oder? Kann das sein? Ich kann es mir nur schwer vorstellen. Ich kann es mir nicht vorstellen, weil es mir so leicht von der Hand geht, etwas zu schreiben. Ein Gedicht, eine Kurzgeschichte, auch einen Roman oder Texte für diesen Blog. Auf der Suche zu sein, ist gut. Sich auszuprobieren macht Sinn. Auch, wenn man nicht mehr ganz so jung ist. Es ist gut, bis zum Ende des Lebens auf der Suche zu bleiben, glaube ich. Es ist nicht ganz leicht, zu wissen, nach was man sucht. Nach Glück vielleicht. Nach Erfüllung. Nach Liebe. Nach nicht greifbaren Dingen. Manchmal geht eine Suche zu Ende. Dann hat der Mensch großes Glück gehabt. Er kann sich entspannt zurücklehnen und frei durchatmen. Nach einem Auto zu suchen, ist da schon leichter. Man kann sich das Fahrzeug ansehen, es berühren, es natürlich auch benutzen. Glück, Liebe, Hoffnung, Glaube kann man spüren, aber nicht berühren. Man wird höchstens von einem dieser Zustände berührt. Im Herzen. In der Seele. Im Geist. Wenn man großes Glück hat. Aber in solchen Momenten weiß man dann auch, dass man Glück hat. Da gibt es für einen Augenblick keine Zweifel. Man ist regelrecht beseelt. Wenn man verliebt ist, keimt eine Euphorie auf, die mit nichts zu vergleichen ist. Mit keiner Droge. Sie reißt dich mit, nimmt dich mit auf die Reise, vielleicht im neuen Auto. Dann hast du alles. Du bist glücklich, verliebt, hoffst auf eine lange gemeinsame Zeit und glaubst an etwas Magisches. Und hast vielleicht im neuen Auto Sex. Kann es etwas Größeres geben als die Liebe? Die Liebe zu einem anderen Menschen. Kann man wirklich einen Gott lieben, den man nicht greifen kann? Den man im Leben nicht sieht? Zärtlichkeit. Sie gehört zum Leben. Der Mensch ist kein Einzelgänger. Die Nonnen tun mir leid. Und die Priester wichsen, garantiert. Oder manche benutzen kleine Jungs. Jaja, das will keiner hören. Die Wahrheit wollen sowieso die meisten nicht hören. Sag doch mal einem, wie scheiße seine Einstellung ist. Vielleicht ist es manchmal ganz gut, keine richtige Einstellung zu haben, in seinen Gedanken frei zu bleiben. Sich alles anzuhören und drüber nachzudenken. Dann ist das Leben bestimmt leichter. Es ist ja meistens so, dass der eine recht hat, aber der andere nicht ganz unrecht. Und dann? Bist du schon in der Zwickmühle. Eins kann ich euch sagen: Wäre meine Familie in Gefahr, würde ich mit ihr flüchten. Dahin, wo es besser sein soll. In ein Land, in dem Friede herrscht. Dahin, wo nicht geschossen wird. Das ist meine Meinung. Also wisst ihr jetzt, wie ich zu den vielen Flüchtlingen stehe. Ich heiße sie willkommen. Jaja, dann nimm doch welche zu Hause auf! Du hast doch noch ein freies Zimmer! Du hast mich ertappt. Ja, entweder oder. Ganz oder gar nicht. Wirklich, da fällt mir auch keine Ausrede ein, warum ichs nicht mache. Angst vielleicht. Intimsphäre schützen. Die Menschen, die Flüchtlinge bei sich aufnehmen ohne Gegenleistung zu erwarten, sollten ins Paradies kommen. Wenn es denn das Paradies gibt. Vielleicht finden sie ja so ihren Seelenfrieden und sind schon hier auf Erden im Paradies. Haben ihren Glauben, ihre Liebe, ihre Hoffnung und Zuversicht, ihr großes Glück gefunden. Nicht im Gott da oben. Sondern im Menschen hier unten. Im Gegenüber. Da macht sich doch Gott sichtbar. Denn er hat doch den Menschen erschaffen, also ist in jedem Menschen auch ein Stück Gott. Göttlichkeit. Ist auch scheißegal jetzt.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche. Eine wundervolle Zukunft. Hoffnung, Glaube, Glück und Liebe. Es gibt sie. Wer suchet, der findet …

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