Ein nettes ehrliches Lächeln

Milliarden Häuser. Milliarden Seelen. Fast überall auf diesem Planeten leben Menschen. Es passiert so viel. Und Corona schafft es, uns in die Knie zu zwingen. Vorübergehend. Hoffentlich. Wirtschaftlich eine Katastrophe. Sollen wir uns tatsächlich alle impfen lassen? Man könnte glauben, es geht auf ein Ende zu. Die Umwelt ist nicht mehr zu retten. Die Luftverschmutzung geht unaufhaltsam weiter. Mehr und mehr Tierarten sterben aus. Das Eis schmilzt. Es regnet immer weiniger in Europa. Werden wir hier in Hannover noch mal einen richtigen Winter mit Eis und Schnee bekommen? Ich glaube es nicht. Dafür knallt die Sonne ab März oder April wie im Sommer. Alle ein Zusammenspiel. Der Mensch und die Natur. Der Mensch ist Natur. Er braucht seine heile Umwelt. Er braucht Wälder, Wiesen, Seen, Flüsse, Meere und die Berge. Er ist auf die Tiere angewiesen. Ihr wisst, sterben die Bienen, sterben auch die Menschen aus. So sagt man. Die Erde wird sich irgendwann erholen, aber wohl erst, wenn wir restlos vertilgt wurden. Wir sind so weit gekommen, selbst beim Essen gibt es Manieren, auf die wir wert legen. Regeln. Ohne Regeln würden wir im Chaos versinken. Über Tausende von Jahren haben wir uns weiterentwickelt. Wir werden den Planeten nicht so lange bewohnen, wie einst die Dinosaurier. Dafür geht alles zu rapide bergab. Schaut auf die Straßen. Schaut auf die Fabriken. Schaut auf die Kriege. Immer mehr Waffen wird es auf der Welt geben. Viele viele in Deutschland gebaut. Sie werden verschickt, damit man mit ihnen tötet. — Da sitze ich in meinem Schreibzimmer, trinke einen guten Wein und denke nach. Wie friedlich es hier ist. Wie warm …

Heutemorgen sitze ich unterm Carport, rauche eine Zigarre und trinke Tee. Kein Lüftchen weht. Der Himmel ist hellgrau. Mit Mütze und abgeschnittenen Handschuhen, sodass die Fingerkuppen rausgucken, geht es ganz gut. Gestern kam mir die Idee, meine Jack Daniel’s-Gedichte endlich zu überarbeiten. Vielleicht entsteht aus ihnen ein neues kleines Buch. Ich fühle mich immer noch gut und frei. Es ist eine Zeit, in der ich kaum Druck verspüre. Zudem habe ich angefangen, Gitarrenunterricht zu nehmen. Ich bin fleißig am üben. Ach, das Leben kann so schön sein. Kann. Wenn man gesund ist. Wenn man nicht hungern, dursten und frieren muss. Wenn man keine Angst zu haben braucht. Ich denke, hätte ich nie an Depressionen und Ängsten gelitten, wäre mein Leben heute ärmer. Ich kann mich oft über Kleinigkeiten freuen. Schon über ein nettes ehrliches Lächeln. Auch du kannst damit einen Menschen erfreuen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Bis bald,

Henning

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