Der erste Entwurf steht!

Der erste Entwurf des Drehbuchs „Nimm mich mit“ ist geschrieben. Jetzt heißt es, Absätze korrekt zu setzen, Szenen nummerieren usw. Zwei Agenturen habe ich angeschrieben und hoffe zumindest auf eine Antwort. In zwei Wochen dürfte das Drehbuch dann fertig sein. Ab morgen werde ich nebenbei für ein „Pauliprojekt“ einen Text verfassen, worauf ich mich schon freue. In zwei Wochen geht es dann an BLOCK. Es wird kein Roman, so wie angedacht, sondern ebenfalls ein Drehbuch. Die Geschichte geistert ja schon seit Jahren in meinem Kopf herum. Und ich merke, dass es mir bedeutend leichter fällt, Drehbücher zu schreiben, als Romane. Fünf Drehbücher könnten in den nächsten Monaten oder Jahren entstehen. F25 bzw. NIMM MICH MIT werde ich früher oder später auch noch als Theaterstück verfassen. Ich fühle mich klar und ausgeruht, auch wenn ich heute Abend schon ein paar Gläser Wein genossen habe. Zudem rauche ich ja seit Weihnachten I QOS, eine E-Zigarette, die ziemlich viel Nikotin in den Körper pumpt. Ich bin weg von der Zigarre, die mich gut fünf Jahre als guter Freund begleitet hat. Mir geht es wirklich ganz gut momentan. Ich habe das Gefühl, dass die Medikamente optimal auf mich eingestellt sind, ich schlafe gut, träume entspannt und bin morgens fit. Nach meinem Job mit den Senioren lege ich mich zwar noch manchmal hin, bin aber nicht mehr matschig nach dem Aufwachen, außerdem reicht meistens eine Stunde Schlaf. Ich fühle mich durchaus ausgeglichen und mit den Füßen fest auf der Erde. Kicks nach oben gibt es nur noch ganz ganz selten, meistens lebe ich direkt unter der Linie, oder eben genau darauf. Depressiv bin ich auf keinen Fall. Ich telefoniere jeden Tag mit Cupi in Berlin, treffe mich ab und zu mit dem einen oder anderen Freund in Hannover, arbeite im Garten, kümmere mich um den Haushalt, um unseren Sohn und meine Frau, füttere draußen die Vögel usw. Ich lebe wie Milliarden andere, nur, dass ich jeden Tag schreiben muss ist wohl etwas anders. Romane zu lesen fällt mir noch immer zu schwer, ich kann mich nicht drauf einlassen. Schade. Ich höre mehrmals am Tag Nachrichten im Radio, höre hin und wieder Platten, genieße FEST UND FLAUSCHIG mit Jan Böhmermann und Olli Schulz. Hätte auch mal wieder Lust drauf, Jeans und meinen Podcast PODSAU aufleben zu lassen, was leider total auf der Strecke geblieben ist. Was zurzeit eben nicht geht, ist abzuheben, mich beim Schreiben treiben zu lassen, ohne zu wissen, wo ein Text mich hinführt. Aber genau das liebe ich ja so sehr – die ständigen Überraschungen, die Wendungen, neue Protagonisten, die plötzlich unverhofft auftauchen. Es ist doch herrlich, wenn man von sich selbst bzw. von einem Werk, das man selbst erschaffen hat, positiv überrascht und erstaunt sein kann. So ist es ja auch im echten, im realen Leben. Jeder Tag ist anders. Jede Sekunde ist neu. Es kommt immer ganz anders als man denkt. Neulich, bei einem Treffen mit zwei Freunden, sagte der eine zu mir (nach einigen Flaschen Wein), er traue mir alles zu. Alles. Zum Beispiel, dass ich irgendwann in Schottland leben würde. Ja, wer weiß schon, wo es einen noch überall so hinzieht. Ich möchte gern noch einmal in die USA, gern auch nach Cape Cod. Aber nächstes Jahr (falls das Reisen wieder möglich sein sollte) soll es erst einmal in die wunderschöne Toskana gehen. Da hat es mir wirklich sehr gut gefallen. Und ich peile außerdem im nächsten Jahr eine Erholungskur an. Eine Vater-Kind-Kur habe ich ja schon hinter mir. Wir sind damals im Allgäu gewesen, und es war auch nur schön. Aber so allein, ohne sich um irgendwas und irgendwen kümmern zu müssen, das wäre schon was ganz ganz Großes.

So, ich wünsche euch eine entspannte Restwoche und ein erholsames Wochenende. Bis die Tage, euer

Henning

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