Eine neue Idee

Der erste Teil des Drehbuchs aus meinen autobiografischen Schriften ist verfasst. Nun heißt es, zuerst einen Produzenten oder eine Produzentin zu finden, der oder die das Projekt in Angriff nehmen möchte. Wegen der schweren Zeiten wird es bestimmt nicht leicht aus dem Skript einen Film zu realisieren. Für mich heißt es jetzt zu überlegen, was ich als Nächstes schreibe. Ich denke entweder an ein weiteres Drehbuch oder an ein freundliches Buch, das psychisch kranken Menschen weiterhelfen kann. Ihr wisst ja, schon von eh und je her möchte ich etwas ganz Leichtes schreiben. Es wird auf jeden Fall etwas sein, das aus meinem Leben gegriffen ist. Von dem Roman BLOCK bin ich erst einmal ganz weit entfernt. Und das, obwohl die Geschichte in meinem Kopf längst fertig ist. Was mir allerdings fehlt, sind die Details, die für einen Roman so entscheidend sind. Bei dem „Ratgeber“ reichen meinetwegen hundert Seiten, mir schwebt etwas ganz Kleines vor. Eben etwas ganz Leichtes, das für jeden verständlich ist. Ich kann wirklich von mir behaupten (jedenfalls zur Zeit), dass es mir sehr gut geht. Ich bin zufrieden und ausgeglichen, glaube wieder an meine Tagträume, schlafe ausgezeichnet und stehe fest auf dem Boden. Mir ist in letzter Zeit klargeworden, wie verrückt ich zweitweise gewesen bin – und das ist noch nicht lange her. Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt hat, wird nicht drum herum kommen, mir recht zu geben. Man kann sagen, dass ich sechs ganz heftige Psychosen bis heute durchlebt habe, aber eben auch ganz ganz viele kleinere, die auch über mehrere Wochen andauerten, mich aber glücklicherweise nicht total krank gemacht haben. Ich konnte stets für meine Familie da sein, wusste immer, was ich gerade tue, auch wenn vieles davon größenwahnsinnig war. Zum Beispiel, als ich vor zwei Jahren die BILD mit der Bitte anschrieb, doch zu Ostern in jeden Briefkasten eine Ausgabe meiner Gedichte zu verteilen. Das ist schon sehr sehr über der Grenze. Meine Tagträume sind bunt. Ich stelle mir auch materille Dinge vor. Zum Beispiel wünsche ich mir, einmal in meinem Leben einen Mercedes zu besitzen. Würde ich jetzt einen esoterischen Ratgeber schreiben, würde ich euch auffordern, euch alles, was ihr euch wünscht, in der Meditation in lebendige Bilder umzuwandeln. Wünscht euch jeden Tag alles, was ihr gern haben würdet, so kommt ihr garantiert Tag für Tag dem Ziel näher. Weil sich Gedanken irgendwann materialisieren, das ist ein ganz natürliches Gesetz. Aber von solchen Büchern gibt es ja schon zuhauf. Trotzdem ist dies ein guter Rat, weil er euch träumen und hoffen lässt, ja sogar glücklich macht. Tagträume stärken den Glauben enorm. Warum solltest du dir auch nicht vorstellen dürfen, dass du eines Tages Millionär bist? Du schadest damit keinem. Denk liebend gern ganz ganz groß. Ich sage euch sicherlich nichts Neues.

Ich wünsche euch einen nachdenklichen Freitag.

Herzlich

Henning

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