Abwechslung

Meine Frau liest ja gerade den neuen Roman. Es plätschert so dahin, sagt sie, da ist kein Spannungsbogen. Ist ihr zu langweilig. Hm. Deswegen ist es so wichtig, dass Skripts von mehreren Personen gelesen und begutachtet werden. Ich selbst mag ja Bücher, wo es ein wenig plätschert, aber langweilen will ich mich natürlich auch nicht. Ein Buch soll unterhaltsam sein. — Mit „Im Wahn der Zeichen – der Roman“ läuft es gut, es fällt mir ganz leicht, da was draus zu machen. Es ist eine Wohltat, ein Buch nur umzuschreiben, sich nicht alles selbst ausdenken zu müssen. So geht es natürlich auch viel schneller voran. Ich bin also bester Dinge und werde wohl doch mal wieder einige Verlage anschreiben. Kann ich ja auch, wen stört es schon. Ich versuche einen ganz neuen Stil aus, längere Sätze, viele Kommata, genau das ist es, was mir derzeit Freude bereitet. Sonst war ich immer sehr mit meinen kurzen Sätzen zufrieden, aber wie sich alles im Leben ändert, ändert sich natürlich auch der persönliche Stil, nichts bleibt, wie es ist, und genau das ist die Würze des Lebens, Abwechslung. Ich weiß, hab ich schon ein paar mal geschrieben, macht aber nichts, ich werde mich diesbezüglich noch hundertmal wiederholen.

So, jetzt werde ich mich gleich mit einer Tasse Tee auf die Terrasse setzen, eine gute Zigarre anmachen und den Text für die 100-jährige Dorothea Buck schreiben. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich einen Text für einen Band, den sie als Geschenk erhalten wird, schreiben darf. Psychose als Chance, da fällt mir sicherlich sehr viel zu ein.

Weiterhin bedanke ich mich bei euch treuen Lesern, macht euch eine schöne Woche, bis dann   .

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