Lasst ihn fliegen

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser!

Fühlt ihr euch auch so gut wie ich? So ausgeglichen? Das ist selten bei mir zur Weihnachtszeit der Fall und ich hoffe, dass der gute Zustand noch etwas anhält. Oftmals war ich zu Weihnachten vollgepackt mit Melancholie bis hin zu Depressionen. Vor ein paar Wochen ist es auch noch so gewesen, nun habe ich seit ein paar Tagen mal wieder das Gefühl, auf den Punkt eingestellt zu sein. Dass das nicht so bleibt, ist mir in diesen Minuten klar. Wie es dann aussieht, wenn es mir wieder zu gut oder zu schlecht geht, steht in den Sternen. Steckst du in einer Depression, ist es schwer zu glauben, dass sie wieder vorbeigeht. Steckst du in einer Hypomanie, willst du nicht, dass sie vorbeigeht. Glück hast du, wenn dein Umfeld auf dich achtgibt. Und vor allem, reagiert. Sprich mit deinen engsten Freunden, mit deinen Vertrauten, sag ihnen, sie sollen völlig offen mit dir umgehen. Doch eine Bitte an die Freunde und engen Vertrauten habe ich: Geht sensibel vor. Es bringt nichts, eure Arme auszubreiten, um den Vogel zu fangen und einzusperren. Ihr müsst ihn fliegen lassen. Das ist oft der schwerste Schritt, weil ihr euch Sorgen macht. Und das zurecht. Dennoch – lasst ihn frei. Meistens findet er den Weg zurück nach Hause. Oder auch in die Klapse, wenn es in ihm zu bunt wird und er auffällt. Aus der Rolle fällt. Den Hang zur Realität verliert.

Mehr möchte ich heute gar nicht schreiben. Im Übrigen komme ich einigermaßen mit BLOCK voran. Freu!

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