So oder so

Hergezogen. Unauffällig. Bereiten sich vor. Dressieren ihre Kinder. Subtil. Radikalisieren sie. Bereit zum Töten. Nazieltern machen es nicht anders. Ganz in der Nähe. Du kannst sehen. Und du siehst sie. Durschaust ihr Spiel. Hast trotzdem keine Angst. Was soll schon passieren, außer dass du tot bist. Götter. Religionen. Geld. Politik. Es geht um Macht. Es gibt Menschen, die könnten einem Angst machen. Der Bruder. Die Brüder. Doch du, kleiner Mensch, wirst es eines Tages sein. So jedenfalls der Plan. Leicht behindert. Dumm wie – ohne Worte. Ist ja für die gute Sache. Für die beste Sache der Welt. Einlullen. Versprechen geben. Gold. Paläste. Jungfrauen. Oder eben auf den Endsieg zu. Faschogelaber. Ob nun so oder so. Die gleiche Suppe. Nur andere Zutaten. Am Ende läuft es auf dasselbe hinaus.

Ödnis im Kopf. Fantastische Fragen ausgeschaltet. Abgebrochen der Durchbruch. Nach dem Tod gehts weiter. Aber nicht mit mir. Mit meinem Sohn schon. Er muss für das geradestehen, was wir verbockt haben. Wir müssen für das geradestehen, was sie verbockt haben. Unsere Eltern. Unsere Großeltern. Am besten du lässt die Glotze Glotze sein. Zwischen den Zeilen steht so viel. Mehr oder weniger. Such, was passt. Ich weiß, was zwischen den Zeilen steht. Zwischen meinen Zeilen. Zwischen diesen hier. Du zückst das Messer. Lädst die Waffe. Drückst ab. Zieh den Gürtel etwas enger. Fall nicht auf. Und dann?

Und wieder ist ein Tag um. Und wieder hast du geschuftet wie ein Stier. Und der Dank? Du bist zu gut. Anscheinend zu bescheiden. Zeit ist kostbar. So kostbar. Lerne endlich nein zu sagen. Verdammt. Sag nein. NEIN! Es ist ja nicht so, dass du Langeweile hättest.

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