Ich wünsche mir Frieden

Das neue Jahr ist gerade mal fünf Tage alt. Viele Gedichte aus Die letzte Version … vom Paradies habe ich in den letzten Monaten eingelesen und auf YouTube und Co veröffentlicht. Wahrscheinlich wird sich mein Herzensprojekt noch durch das ganze Jahr ziehen. Kein Mensch weiß, wieviel Zeit ihm verbleibt. Kaum ein Mensch weiß seinen letzten Tag. Zumeist kommt der Tod plötzlich. Ich habe Lust, noch ein wenig zu leben – weil mir mein Leben unglaublich viel Freude und Spaß bereitet. Mein Motto für das neue Jahr: Scheiß drauf! Und am Jahresende möchte ich sagen können: Hat Spaß gemacht!

Voller Klarheit will ich durchs Leben wandeln. Voller Tagträume, Ideen und Visionen soll es sein. Die Liebe zum Leben, die Liebe zu meinen Freunden, zu meiner Familie, die Liebe zur Natur, die Liebe zu mir, soll mein ständiger Begleiter sein. Die Liebe in mir soll mich tragen. Wenn möglich, die Ehrlichkeit und Wahrheit. Der Glaube zu Gott soll niemals vergehen. Hinweise, Zeichen und Omen säumen unsere Wege. Mit offenen Augen und Ohren möchte ich weiterhin meine Umgebung wahrnehmen. Mit den besten Freunden werde ich Freude und mein Leid teilen. Mitfühlend zuzuhören ist eine Tugend. Und wenn es passt, verschenke ich gern ein Stück Wissen, ein Stück Lebenserfahrung. Täglich lernen wir dazu. Täglich stehen neue Herausforderungen an. Jeden Tag werden wir aufs Neue geprüft. In den Nächten soll sich die Seele ausruhen und erholen. Voller Freude auf meine Träume schlafe ich ein. Und voller Freude auf den nächsten Morgen schließe ich am Abend meine Augen. Gerade habe ich das Gefühl, lange nicht so ausgeglichen gewesen zu sein wie in den letzten Wochen. Ja, ich bin harmoniebedürftig, und so soll es auch bleiben. Gerne vergebe ich. Ungern bin ich nachtragend. Ich möchte mich nicht grämen, nicht ernsthaft lästern, den Neid, die Eifersucht und die Missgunst soll mich nicht überrollen. Nikotin werde ich mir weiterhin in die Lungenflügel ziehen. Auch werde ich weiterhin das eine oder andere Gläschen genießen. Ich habe mir nicht vorgenommen, mein Leben komplett umzukrempeln. Wozu auch. Ordnung im Haus, Ordnung im Kopf und Ordnung im Herzen würde ich gern durchgehend genießen. Packt mich eine Krankheit, werde ich sie annehmen und trotzdem gegen sie kämpfen. Je mehr ich sie akzeptiere, je mehr ich sie verstehe, desto leichter wird es mir fallen, sie zu besiegen. Sollte sie mich niederstrecken, will ich sagen können: Okay, so soll es sein! Mein Todeszeitpunkt liegt nicht in meiner Hand. Seit über vierzig Jahren rauche ich. Und genauso lange gehört Alkohol zu meinem Leben. Viele Jahre habe ich Drogen konsumiert. Heute Morgen um halb fünf fühle ich mich klarer und ausgeglichener denn je. Flüsternd hauche ich während des Schreibens meine Sätze in den Raum. Jeder, der diesen Blog liest, trägt seine eigenen Bilder in sich. Ich weiß, dass das geschriebene Wort beeinflusst. Deswegen ist es mir nicht möglich, zum Beispiel einen Thriller zu verfassen. Mord und Totschlag im TV kotzen mich an. Obgleich es genug Leid und Schmerz auf Erden gibt, sind Milliarden Menschen von blutigen Bildern fasziniert. Viele Dinge kann ich nicht nachvollziehen und mache mir auch keine weiteren Gedanken darüber. Ich wünsche mir Frieden. Weltfrieden.

Versucht bitte, das neue Jahr ausgiebig zu feiern. Nichts wird sich wiederholen!

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