Alltag

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Donnerstag, 8.10 Uhr, Terrasse

Guten Morgen!

Herrlicher blauer Himmel, 12 Grad im Schatten, wo ich gerade sitze. Kaffee, Zigarillo, Tasten, Monitor … Gute Laune. Tief geschlafen. Frisch aufgewacht. Der Tag hat fantastisch begonnen. Um zehn den Termin bei der Volksbank für das neue Konto. An der Hütte für meinen Sohn weiterbauen (die Seitenwände sind jetzt dranzuschrauben), meine alte neue Schreibtischplatte noch einmal schleifen und lasieren, für eine Freundin meines Sohnes ein Geburtstagsgeschenk besorgen, Haushalt sowieso, „weg“ lesen (Rasen mähen wird wie immer verschoben, ihr wisst schon, für die Hummeln und Bienen den Klee stehen lassen), meinen Sohn zum Geburtstag bringen, ins Krankenhaus zu meiner Mutter, neue Zigarillos besorgen, einen Rollcontainer dank ebay abholen, nach Hause Kaffee trinken, Klaus aus Springe abholen, Selbsthilfegruppe, noch einen Rollcontainer abholen (4,- VB), 21 Uhr nach Hause, Wein oder sonst was trinken, rauchen, lesen, sicherlich mit Cupi telefonieren, schreiben … Keine Ahnung, ist ja immer noch zwischendurch dies und das zu tun. Ein herrlicher Tag voller Taten. Ich sagte gestern zu Ulli, komm, vielleicht habe ich noch fünf, zehn, zwanzig oder dreißg Jahre zu leben, also versuche ich, das Allerbeste draus zu machen. „Oder nur noch zehn Minuten“, war Ullis schlauer Kommentar dazu. Recht hat er! Jede Minute zählt. Gleich kann es zu Ende sein, und du wärst doch wirklich schön bescheuert, wenn du dich in deinen letzten zehn Minuten über irgendeinen Scheiß ärgerst und grämst. Ach nee, muss ja nicht sein. Deswegen zünde ich mir noch schnell eine an! Und tue das, was ich am liebsten tu – ein bisschen auf den Tasten rumhauen. Oder sie streichele, wobei ich mir schöne Gedanken mache.

Kann passieren, dass die Beiträge wieder kürzer werden, wenn ich an BLOCK sitze. Aber klar, ich halte euch stets auf dem Laufenden. Dies hier ist die Plattform, auf der ihr am meisten erfahren könnt. (Gerade Frühstück für meinen Sohn gemacht.) Er hat mich rausgebracht aus diesem Text. Geht ganz schnell – das ist einer der Gründe, warum ich so viel wert auf ein Arbeitszimmer außerhalb dieses Hauses lege. Und das schlechte Gewissen muss weg! Rasen muss gemäht werden, Sträucher geschnitten, sonstige Gartenarbeit, soll ich ans Telefon gehen?, staubsaugen und der ganze andere Haushaltskram … Wenn ich mir vornehme, zwei oder drei Stunden zu schreiben, dann sollte es auch klappen. Ohne Disziplin geht gar nichts richtig gut, wenn man ein ordentliches Ergebnis haben will.

Will ich!

8.33 Uhr.

Euch einen schönen Tag!

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