Die Idee

Nach einem sehr inspirierten Abend mit einem netten Freund und vor allem sehr kreativen Menschen mit unglaublich vielen hammermäßigen Ideen im Kopf, habe ich heute Mittag DIE Idee bekommen. Nicht für einen Titel für den neuen Roman, und so ganz, ganz neu ist die Idee auch nicht – aber ich habe mich heute entschlossen: Ich schreibe „Im Wahn der Zeichen“ noch einmal als 200 Seiten-Buch. Derzeit umfasst es ja 420 Seiten, was für viele Leser definitiv zu lang ist. Dann gibt es „Im Wahn der Zeichen – Das Original“ und „Im Wahn der Zeichen – der Bestseller“. Das Buch für die Masse und vor allem das junge Publikum, das ich sehr gern ansprechen und berühren möchte. Ich weiß, dass dafür andere Ideen auf der Strecke bleiben, ich könnte das Ding auch umschreiben, wenn mir nichts Besseres einfällt, doch ich denke, in sechs Monaten ist alles über der Bühne. Die Vorlage steht ja und liegt bereit. Ich werde wieder in der Ich-Form schreiben, und diesmal in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart. Ich freue mich total auf das Projekt – Schamoni hat mich mit „Dorfpunks“ unheimlich inspiriert. Ich liebe 200 Seiten-Romane, 240 Seiten dürfen es natürlich auch gern sein. Und vielleicht, ganz vielleicht hätte ich dann auch einen Verlag, der Interesse bekunden könnte. Aber das stellt sich erst heraus, wenn ich fertig bin. Dabei, ich könnte den Lektor die Woche mal anrufen. Warum nicht. — Der neueste Roman wird in zwei bis drei Wochen auf Eis gelegt, von mir jedenfalls, dann werden ihn die ersten befreundeten Kritiker in Augenschein nehmen. Als erstes meine Frau und Jean Coppong, was mir eine große Ehre ist. Und sofort gehts mit „Im Wahn der Zeichen los“. Ich habe keine Zeit zu verlieren. Die Zeit rennt. Die Uhr an der Wand von 1910 macht Tick-Tack.

Gestern haben wir über den kommenden Krieg gesprochen. Ist er noch aufzuhalten? Mal im Ernst, die Zeichen stehen schlecht. Nur die Verrückten können die Welt verrücken, da bin ich überzeugt von. Also lasst und verrückt bleiben oder werden. Nicht die Augen verschließen und so tun, als sei alles normal. „Was willst du kleines Licht denn verändern? Du wirst die Welt nicht verändern! Du kannst nur dich selbst verändern!“ Das habe ich mir heute angehört, von meinem guten Kifferfreund. Na klar, wenn man nur klein denkt, kann nichts Großes entstehen. WIR müssen uns verändern, das ist mir klar. Kunst verändert. Und wir sind doch Künstler, verdammt. Ich rege mich auf, ich muss ihm jetzt schreiben … Also, machts gut   !

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